18. August 2019 / 13:38 Uhr

Nach Transfer-Zoff: Michael Cuisance gibt sich bei Vertragsunterschrift beim FC Bayern bescheiden

Nach Transfer-Zoff: Michael Cuisance gibt sich bei Vertragsunterschrift beim FC Bayern bescheiden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Michael Cuisance wechselt von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern.
Michael Cuisance wechselt von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern. © imago images / Jan Huebner
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Michael Cuisance hat am Sonntag einen Fünfjahresvertrag beim FC Bayern unterschrieben und sich dabei zurückhaltend zu seinen Zielen geäußert. Zuvor war er von seinen Gladbacher Ex-Bossen hart angegangen worden.

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Nachdem Michael Cuisance von den Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach harte Kritik für seinen Wechsel zum FC Bayern einstecken musste, gab sich der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler bei seiner Vertragsunterzeichnung in München bescheiden. "Ich weiß, dass dies ein sehr großer Schritt für mich ist. Aber ich fühle mich bereit und bin sehr stolz, künftig das Trikot des FC Bayern tragen zu dürfen", wurde der Franzose am Sonntag in einer Presseerklärung des deutschen Rekordmeisters zitiert. Cuisance unterschrieb für fünf Jahre bei den Bayern und soll dem Vernehmen nach zehn Millionen Euro kosten.

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Eine stattliche Summe für einen Profi, der in seinem ersten Jahr in Gladbach zwar zum "Spieler der Saison" gekürt worden war, in der vergangenen Spielzeit aber oftmals zwischen Bank, Tribüne oder gar der zweiten Borussen-Mannschaft pendelte. Dennoch hatte Cuisance bei den Rheinländern nach einer Saison mit nur 400 Minuten Spielzeit zuletzt Startelf-Ansprüche angemeldet und offenbar eine regelrechte Startelf-Garantie gefordert.

Rose über Cuisance: "Gladbach ist ihm zu klein geworden"

Gladbach-Manager Max Eberl reagierte darauf ungehalten: "Es ist überraschend für mich, dass die Unzufriedenheit so groß ist bei einem 19-Jährigen, dass er eine Stammplatz-Garantie fordert, die kein Spieler bei uns hat." Am Samstag hatten die Borussen-Bosse dann noch einmal in Richtung Cuisance nachgelegt. "Er ist ein talentierter Spieler, der aber noch viel lernen muss. Ich hatte zuletzt den Eindruck, Gladbach ist ihm zu klein geworden", sagte der neue Trainer Marco Rose: "Ich denke, dass er einige Verhaltensweisen, die er bei uns an den Tag gelegt hat, sicher nicht bei seinem neuen Arbeitgeber an den Tag legen wird." Der Coach weiter: "So ein Verhalten geht bei uns hier einfach auch nicht."

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Auch Eberl arbeitete die vergangenen Probleme mit Cuisance noch einmal auf. "Kein anderer Spieler hat von uns in den vergangenen 13 Monaten so viel Aufmerksamkeit bekommen. Wir haben alles versucht", meinte der Sportdirektor: "Aber wenn einer seine Chance nicht nutzen will, dann geht es eben auch nicht. Bevor es böses Blut gibt, muss man halt eine Entscheidung fällen." Und Cuisance? Der Franzose blickte am Sonntag nach vorn und auf den FC Bayern: "Für mich persönlich ist es super, dass bereits einige Franzosen bei Bayern spielen. Dies wird mir bei der Integration ins Team sicherlich helfen."

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