09. November 2019 / 15:37 Uhr

Michael Preetz lobt Hertha-Coup: Jürgen Klinsmann steht für Fußballkompetenz

Michael Preetz lobt Hertha-Coup: Jürgen Klinsmann steht für Fußballkompetenz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klinsmann steigt bei Hertha BSC ein. Michael Preetz (l.) freut sich über mehr Sport-Kompetenz beim Hauptstadtklub.
Jürgen Klinsmann steigt bei Hertha BSC ein. Michael Preetz (l.) freut sich über mehr Sport-Kompetenz beim Hauptstadtklub. © imago images/Eibner/Getty
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Dass Hertha BSC Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann für einen Posten im Aufsichtsrat gewinnen konnte, freut Geschäftsführer Michael Preetz. Der Ex-Profi arbeitet erstmals seit 2009 wieder in der Bundesliga.

Geschäftsführer Michael Preetz hat das neue Engagement von Jürgen Klinsmann im Aufsichtsrat von Hertha BSC bereits in höchsten Tönen gelobt. Investor Lars Windhorst hätte keine bessere Entscheidung treffen können, „als jemanden zu holen, der für Fußballkompetenz steht und eine dementsprechende Strahlkraft hat“, sagte Preetz am Samstag vor dem Bundesligaspiel der Berliner im Olympiastadion gegen RB Leipzig bei Sky.

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"Sportkompetenz in einem Fußballverein schadet nie", betonte der 52 Jahre alte ehemalige Profi. Der Klub hatte am Freitag bekanntgegeben, dass Ex-Nationaltrainer und Ex-Profi Klinsmann (55) den Aufsichtsrat der Hertha rückt. Auch Klinsmann zeigte sich erfreut. „Ich freue mich, dass ich in Zukunft ein bisschen an Hertha BSC mitbasteln darf. Dort gibt es eine ganz spannende Situation, das ist ein Verein voller Energie. Die Hoffnung ist, irgendwann nach oben und Richtung Europa zu kommen. Ich finde das Projekt super spannend.“

Klinsmann besetzt einen von vier Posten von Investor Windhorst

Der Schwabe besetzt damit einen von vier Posten im Aufsichtsrat, über die Investor Windhorst entscheiden kann. Dieser hatte am Freitag für 99 Millionen weitere Anteile erworben und ist über seine Investmentfirma Tennor nun im Besitz von 49,9 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Er hatte zuvor bereits 125 Millionen Euro überwiesen. Klinsmann betonte, es sei kein Full-Time-Job. "Ich werde weiter in Kalifornien wohnen, werde aber natürlich öfter in Berlin sein. Ich werde dem Klub mein Netzwerk und meinen Input zur Verfügung stellen."

Die Hertha-Choreographie zum Mauerfall-Gedenken

Die Fans von Hertha BSC haben mit einer Mauerfall-Choreografie im Olympiastadion vor dem Spiel gegen RB Leipzig für Aufsehen gesorgt. Die Spieler trugen ein Sondertrikot mit einem Bären. Zur Galerie
Die Fans von Hertha BSC haben mit einer Mauerfall-Choreografie im Olympiastadion vor dem Spiel gegen RB Leipzig für Aufsehen gesorgt. Die Spieler trugen ein Sondertrikot mit einem Bären. ©

Klinsmann will mit seinen Erfahrungen und mit seinem Netzwerk auf dem angestrebten Weg in die Spitzenklasse helfen. „Ich freue mich, ab sofort Teil des spannendsten Fußball-Projektes in Europa zu sein. Zudem bei einem Verein, mit dem mich emotional viel verbindet“, erklärte der ehemalige Weltmeister und Ex-Bundestrainer am Freitag. Klinsmanns Vater Sigfried, der unter anderem im brandenburgischen Eberswalde gewohnt hatte, war Hertha-Fan. Jürgen Klinsmann ist Mitglied bei den Berlinern, sein Sohn Jonathan spielte zwei Jahre in der Hauptstadt.