20. Mai 2020 / 16:30 Uhr

Verlängert Routinier Vedad Ibisevic noch einmal bei Hertha? "Es ist gar nichts beschlossen"

Verlängert Routinier Vedad Ibisevic noch einmal bei Hertha? "Es ist gar nichts beschlossen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vedad Ibisevic (l.) war bei Herthas 3:0-Erfolg der beste Berliner Spieler.
Vedad Ibisevic (l.) überragte zuletzt beim 3:0-Sieg von Hertha BSC bei der TSG 1899 Hoffenheim. © Thomas Kienzle/AFP pool via AP
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Der Vertrag des 35 Jahre alten Stürmers Vedad Ibisevic bei Hertha BSC läuft zum Saisonende aus - ob er darüber hinaus für den Hauptstadtclub auf Torejagd geht, ist offen.

Hertha-Manager Michael Preetz will nach dem jüngsten starken Auftritt von Routinier Vedad Ibisevic eine weitere Vertragsverlängerung mit dem Bosnier nicht ausschließen, verweist aber auf die Gesamtsituation. „Es ist gar nichts beschlossen“, sagte Preetz am Mittwoch zu einem möglichen Abschied oder einem Bleiben von Ibisevic. Der Vertrag des 35 Jahre alten Stürmers mit dem Hauptstadtclub läuft zu Saisonende aus. „Jede Spieler ist eingeladen, sich zu zeigen, gerade beim neuen Trainerteam“, bemerkte der Manager.

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Ibisevic war vom neuen Hertha-Chefcoach Bruna Labbadia beim 3:0-Sieg in Hoffenheim überraschend in die Startelf gestellt worden und konnte mit einem Treffer und einer starken Leistung überzeugen. Eine direkte Ableitung auf eine Vertragsverlängerung für den Stürmer, der in der Bundesliga 332 Tore erzielte, wollte Preetz nicht ziehen: „Es ist eine große Möglichkeit für uns, bis zum Sommer nochmal jeden Spieler zu sehen. Jeder Spieler hat seine Chance, sich zu empfehlen.“ In Hoffenheim sei nicht nur Ibisevic, sondern beispielsweise auch Peter Pekarik ein Beispiel dafür gewesen.

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Dass auch Ibisevic nach den Toren in Hoffenheim nicht gerade nach den Hygiene-Empfehlungen der Deutschen Fußball Liga gejubelt hatte, führte zu einer öffentlichen Diskussion. „Das ist gar nicht so einfach“, sagte dazu am Mittwoch nochmals Labbadia. Gerade beim anstehenden Derby am Freitag gegen Neuling 1. FC Union Berlin seien Emotionen sehr wichtig. „Auf der anderen Seite habe ich gesagt, dass wir ein bisschen vorsichtiger sein müssen“, berichtete der Trainer von einem Gespräch mit dem Team: Man müsse „noch ein Stück aufmerksamer sein und ein bisschen auf Abstände achten“, auch wenn beim Torjubel immer die pure Freude dabei sei.