28. Dezember 2017 / 18:34 Uhr

Michael Schumacher: Brisanter Bericht zitiert Managerin Kehm

Michael Schumacher: Brisanter Bericht zitiert Managerin Kehm

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Michael Schumacher: Über seinen aktuellen Gesundheitszustand sind nicht viele Details bekannt.
Michael Schumacher: Über seinen aktuellen Gesundheitszustand sind nicht viele Details bekannt. © Getty
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Vermeintliche Enthüllung über Michael Schumacher: Über den Gesundheitszustand des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters nach seinem Unfall vor vier Jahren ist weiterhin nicht viel bekannt. Jetzt hat die L'Equipe mit Managerin Sabine Kehm gesprochen.

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Wie geht es Michael Schumacher? Diese Frage stellen sich Millionen Fans weltweit auch noch vier Jahre nach seinem schweren Skiunfall in den französischen Alpen. Am 29. Dezember 2013 verunfallt Schumacher so schwer, dass er mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Universitätsklinikum von Grenoble eingeliefert werden muss. Monatelang liegt die Formel-1-Legende im Koma. Im Juni 2014 wird „Schumi“ schließlich aus dem Krankenhaus entlassen, um seine Rehabilitation zu Hause fortsetzen zu können.

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Doch über seinen Gesundheitszustand weiß die Öffentlichkeit wenig: Bekannt ist nur, dass sich Schumacher in der eigenen Villa am Genfer See im Kreise seiner Familie von seinen Verletzungen erholt. Managerin Sabine Kehm schirmt den siebenfachen Formel-1-Champion strikt ab. Wie die französische Sportzeitung L’Équipe, die Schumacher eine große Geschichte gewidmet hat, erfahren haben will, sei der Grund dafür bekannt. Laut Kehm soll es der eigener Wunsch des Ex-Rennfahrers gewesen sein, aus der Öffentlichkeit zu verschwinden. Dies habe ihr „Schumi“ vor seinem Unfall mitgeteilt, zitiert die L'Equipe in ihrem Artikel die Managerin. „Er hatte mir gesagt: ‚Ruf mich nicht an, um Sachen zu planen, ich werde verschwinden.‘ Es war sein geheimer Wunsch. Aus diesem Grund gebe ich nichts bekannt", heißt es da.

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Auch in diesem Jahr sitzen Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Lewis Hamilton wieder für ihre Teams im Cockpit. Aber wer gehört noch zum Fahreraufgebot? Und wer fährt eigentlich für welches Team? Darüber gibt der SPORTBUZZER in dieser Fotostrecke einen Überblick. ©

Im Interview mit dem SPORTBUZZER hatte die „Schumi“-Managerin schon im Mai über die schwere Zeit nach dem Unfall und die Sensationsgier der Medien gesprochen: „Der Druck der Medien war massiv. Es war eine große Aufgeregtheit, ein regelrechtes Jagdfieber. Ein Journalist hatte sich als Priester verkleidet, ein anderer angegeben, Michaels Vater zu sein. Den Mitarbeitern im Krankenhaus war anfangs nicht klar: Wer ist hier eigentlich wer? Eine schwierige Zeit“, so Kehm. „Die Entscheidung, die Privatsphäre vor der Öffentlichkeit zu schützen, ist in Michaels Interesse getroffen worden. Es ist das Recht der Familie, damit so umzugehen, wie es am besten ist für die Familie.“