23. November 2018 / 12:15 Uhr

Mick Schumacher spricht über Vater Michael: "Mein Papa ist halt der Beste"

Mick Schumacher spricht über Vater Michael: "Mein Papa ist halt der Beste"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mick Schumacher hat in einem RTL-Interview über die Beziehung zu Vater Michael gesprochen.
Mick Schumacher hat in einem RTL-Interview über die Beziehung zu Vater Michael gesprochen. © imago/Wiegand Wagner/Sven Simon
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In einer Dokumentation von "RTL" spricht Motorsport-Talent Mick Schumacher über seinen Vater Michael, die gemeinsamen Jahre auf der Kartbahn und beantwortet die Frage, wer sein Idol ist.

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Der Name Schumacher ist zurück im großen Motorsport: Youngster Mick Schumacher steht vor dem Sprung in die Formel 1 - und die Spitzenteams der Motorsport-Königsklasse reißen sich schon um den Sohn von Rennsportlegende und Rekordweltmeister Michael Schumacher. Wie der 19-Jährige in einer TV-Dokumentation von RTL nun erklärt, zeichnete sich offenbar schon früh ab, dass Mick in die (großen) Fußstapfen seines Vaters treten würde.

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Schon in jungen Jahren sammelte Mick die ersten Erfahrungen im Kartsport - der damalige Formel-1-Weltmeister Michael stellte seinen Spross frühzeitig vor die Wahl. "Mein Papa hat gefragt, ob wir das professionell machen wollen oder nur aus Spaß, auf Hobby-Ebene", sagt Mick in der Doku, die den Titel "Schumacher - die nächste Generation" trägt und am Sonntag um 13 Uhr bei RTL läuft. "Ich habe natürlich klipp und klar gesagt: Ich will das professionell machen." Der Ehrgeiz der Familie ist bekannt - halbe Sachen werden bei den Schumachers nicht gemacht. Das Ziel scheint klar: Die Formel 1.

Mick Schumacher: Das war die "schönste Zeit" mit Vater Michael

Sein Nachname sei auf dem Weg dorthin ein Türöffner. "Man hat zwar Vorteile in so einer Situation, weil man natürlich Türen geöffnet bekommt und dadurch gewisse Dinge leichter hat. Aber letzten Endes, wenn es darum geht sich zu beweisen, sitzt man alleine da," sagt Mick, der in der vergangenen Saison sensationell Europameister in der Formel 3 wurde. Längst hat das Wettbieten um den Youngster begonnen. "Wie könnten wir in Maranello zu einem Namen wie diesem Nein sagen?", fragte Ferraris Teamchef Maurizio Arrivabene rhetorisch. Immerhin wurde Michael Schumacher mit den Italienern fünf Mal in Folge Weltmeister. "Wir werden sehen, was die Zukunft bringt." Auch Formel-1-Boss Chase Carey kann sich ein Schumi-Comeback in der besten Rennsportklasse der Welt gut vorstellen.

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Die kurzfristige Zukunft des Talents ist unklar: Wo Schumi junior in der kommenden Saison an den Start geht, ist noch nicht bekannt. Unabhängig davon: Längst werden Vergleiche mit seinem Vater gezogen - Mick geht damit locker um. "Mir macht es in dem Sinne nichts aus. Ich würde mich immer mit den Besten vergleichen, und mein Papa ist halt der Beste. Er ist gleichzeitig mein Idol."

Michael Schumacher befindet sich seit einem Skiunfall in der Reha

Mit seinem Vater, der sich seit seinem Skiunfall im Dezember 2013 in der medizinischen Rehabilitation befindet und sich fern der Öffentlichkeit erholt, verbindet Mick Schumacher vor allem schöne Erinnerungen aus der Kartzeit. "Wir sind an Tagen hingefahren, an denen die Strecke geschlossen war. Und das ganze Rumgeschraube, um schneller zu sein. Das war die schönste Zeit." Dabei war Michaels Wunsch eigentlich, dass sein Sohn nicht Rennfahrer wird - sondern "Tennisspieler, Golfspieler, irgendetwas...", wie er 2006 in einem Interview sagte. Damals war Mick gerade sieben Jahre alt - nun steht er selbst an der Schwelle zur Formel 1...

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