02. Dezember 2020 / 09:12 Uhr

Fix! Mick Schumacher fährt 2021 in der Formel 1 – Vertrag bei Haas unterschrieben

Fix! Mick Schumacher fährt 2021 in der Formel 1 – Vertrag bei Haas unterschrieben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mick Schumacher fährt im kommenden Jahr im Haas in der Formel 1.
Mick Schumacher fährt im kommenden Jahr im Haas in der Formel 1. © imago images/Montage
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Es fährt wieder ein "Schumi" in der Formel 1: Wie Haas bestätigt hat, wird Mick Schumacher in der kommenden Saison für den US-Rennstall an den Start gehen. Der 21-jährige Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher ist neben Sebastian Vettel dann der zweite Deutsche in der Motorsport-Königsklasse.

Die Formel 1 hat wieder einen Schumacher. Gut acht Jahre nach dem endgültigen Karriereende von Rekordchampion Michael Schumacher hat dessen Sohn Mick den Aufstieg in die Königsklasse des Motorsports geschafft. Der 21-Jährige wird im kommenden Jahr für das amerikanische Haas-Team als Stammpilot an den Start gehen und erhält einen Vertrag "für mehrere Jahre". Das gab der Rennstall am Mittwoch bekannt. Hilfreich für Mick Schumacher war dabei die enge Partnerschaft von Haas mit Ferrari. Er gehört seit Januar 2019 zur Nachwuchsakademie des italienischen Traditionsteams.

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Den künftigen Teamkollegen von Schumacher, den Russen Nikita Mazepin, hatte Haas bereits am Dienstag vorgestellt. Der 21-Jährige wird von seinem wohlhabenden Vater Dimitri gefördert und ist ebenfalls ein Neuling in der Königsklasse. Teamchef Günther Steiner sieht die Neuzugänge aber als Teil des Neuaufbaus, 2022 will Haas wieder durchstarten. "Es wäre eine Ehre für uns, etwas, worauf wir stolz sein könnten", hatte er vor der Bekanntgabe bereits ein Engagement von Mick Schumacher kommentiert.

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Bereits in den vergangenen Wochen hatten Kenner der Szene dafür geworben, dass Schumacher, der aus seinen Ambitionen nie einen Hehl gemacht hatte, einen Platz in der Formel 1 erhält. "Mick ist absolut reif für die Formel 1 und zwar mit oder ohne Formel-2-Titel", sagte etwa der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug dem SPORTBUZZER. "Sollte die versammelte internationale Formel-1-Community diese Chance nicht beim Schopf packen, ist ihr nicht mehr zu helfen."