08. November 2020 / 14:24 Uhr

Mick Schumacher hofft auf Aufstieg in die Formel 1: "Fühle mich eindeutig bereit"

Mick Schumacher hofft auf Aufstieg in die Formel 1: "Fühle mich eindeutig bereit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Mick Schumacher fühlt sich bereit für die Formel 1.
Mick Schumacher fühlt sich bereit für die Formel 1. © imago images/PanoramiC
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Seinem großen Wunsch, wie sein Vater Michael Schumacher Formel-1-Fahrer zu werden, kommt Mick Schumacher immer näher: Als aktueller Führender der Formel-2-Weltmeisterschaft hat der Deutsche gute Chancen auf ein Cockpit in der kommenden Saison. Schumacher selbst fühlt sich "bereit" für den Schritt in die Königsklasse.

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Mick Schumacher hat seinen Wunsch nach einem Formel-1-Cockpit bekräftigt. "Ich fühle mich ganz eindeutig bereit für die Formel 1", sagte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher dem Nachrichtenportal t-online im Interview. Das US-Team Haas gilt als die beste Chance für den 21-Jährigen auf einen Stammplatz in der Motorsport-Königsklasse 2021.

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"Ich habe in den letzten Jahren immer das Ziel verfolgt, mich als Fahrer weiterzuentwickeln, und ich bin mit meiner Entwicklung sehr zufrieden", sagte der Führende der Formel-2-Wertung weiter. "Der Wunsch, eines Tages Formel-1-Fahrer zu werden, war schon immer groß und ist tief in mir verwurzelt. Diesem Wunsch ordne ich alles unter."

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Auch mit den Erwartungen an den großen Namen, den er trägt, und dem zunehmenden Hype könne er gut umgehen: "Ich glaube, Druck ist im Motorsport immer da. Und das gilt für jeden Fahrer und in jeder Kategorie", so Schumacher Junior. "Denn wenn man seine Leistung nicht abruft, wird das irgendwann bestraft. Umso wichtiger ist es, sich davon nicht zu sehr anstecken zu lassen, sondern sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind." Dies sei die Arbeit auf und neben der Strecke mit seinem Team.

Haas-Teamchef Günther Steiner hatte dem TV-Sender RTL am Rande des Grand Prix in Imola zu einer möglichen Verpflichtung Schumachers gesagt: "Es wäre eine Ehre für uns, etwas, worauf wir stolz sein könnten." Haas arbeitet eng mit Ferrari zusammen, der italienische Autobauer ist der technische Partner des Teams - und Schumacher wird in der Fahrerakademie der Scuderia ausgebildet.