07. Oktober 2022 / 08:40 Uhr

Freies Training: Schumacher kracht in Streckenbegrenzung - Haas-Pilot bleibt bei Unfall in Suzuka unverletzt

Freies Training: Schumacher kracht in Streckenbegrenzung - Haas-Pilot bleibt bei Unfall in Suzuka unverletzt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mick Schumachers Haas hat im Freien Training von Suzuka einiges abbekommen.
Mick Schumachers Haas hat im Freien Training von Suzuka einiges abbekommen. © IMAGO / Motorsport Images (Montage)
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Schrecksekunde für Mick Schumacher: Der Formel-1-Pilot hat nach Ende des ersten Freien Trainings in Suzuka auf der Auslaufrunde einen Unfall verursacht. Der Haas-Fahrer krachte bei Dauerregen in die Streckenbegrenzung, blieb aber unverletzt.

Mick Schumacher hat bei einem Unfall zum Auftakt des Formel-1-Wochenendes in Japan größeren Schaden an seinem Haas-Rennwagen verursacht. Der 23-Jährige krachte am Freitag nach Ende des ersten Freien Trainings auf der Auslaufrunde in Suzuka in Kurve acht kräftig in die Streckenbegrenzung. Bei Dauerregen konnte Schumacher unverletzt selbst aus dem Auto aussteigen und die Unfallstelle verlassen. Die Front seines Fahrzeugs war auf der nassen Piste allerdings stark beschädigt worden und die Vorderachse brach.

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Zuvor hatte Schumacher, der weiter um einen Vertrag über das Saisonende hinaus kämpft, seine erste Session in Suzuka überhaupt auf Platz sieben beendet. In den vergangenen beiden Jahren war die Strecke wegen der Corona-Pandemie nicht im Rennkalender. Nach seinem Unfall fehlte der Deutsche dann im zweiten Freien Training. Wie sein Haas-Rennstall mitteilte, musste das Chassis nach seinem Crash komplett gewechselt werden und machte damit eine Rückkehr auf die Strecke unmöglich. Die Mechaniker begannen in der Garage zwar sofort mit den Reparaturen, schafften es aber nicht bis zum Start der zweiten Trainingseinheit.

Ex-Weltmeister Fernando Alonso fuhr im ersten Freien Training die beste Zeit. Der 41-jährige Spanier landete in 1:42,248 Minuten in seinem Alpine-Wagen mehr als drei Zehntelsekunden vor den Ferrari-Fahrern Carlos Sainz und Charles Leclerc. Weltmeister Max Verstappen drehte in seinem Red Bull nur wenige Runden und verzichtete im stärker werdenden Dauerregen auf einen ganz schnellen Umlauf. Der 25-Jährige kam nur auf Platz sechs. Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel spulte ebenso kaum Kilometer ab und wurde bei der wenig aussagekräftigen Übungseinheit im Aston Martin Letzter.

Wenn Verstappen am Sonntag (7.00 Uhr/Sky) bei erwartet nassen Bedingungen gewinnt und auch noch die schnellste Rennrunde dreht, macht er die erfolgreiche Titelverteidigung frühzeitig perfekt. Auch in anderen Konstellationen kann es zum zweiten Titel erreichen, Verstappen muss nur acht Punkte mehr als Leclerc und sechs mehr als Teamkollege Sergio Perez holen. Vor dem 18. von 22 Saisonläufen führt Verstappen mit 104 Punkten vor Leclerc. Nach dem Grand Prix bräuchte er für die Entscheidung 112 Zähler Vorsprung. Ansonsten wird die Entscheidung auf das nächste Rennen in die USA vertagt.

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