12. Mai 2019 / 17:40 Uhr

Miersdorf/Zeuthen feiert vorzeitig die Meisterschaft (mit Galerie)

Miersdorf/Zeuthen feiert vorzeitig die Meisterschaft (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
<b>Landesliga Süd:</b> Auch in der Landesliga Süd war das Rennen um die Meisterschaft nicht von viel Spannung geprägt. Mit einem komfortbalen Vorsprung vor dem Tabellenzweiten konnte sich <b>Eintracht Miersdorf/Zeuthen</b> schon am 26.Spieltag zum Meister krönen und den direkten Wiederaufstieg feiern.
Die Mannschaft des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen feiert noch auf dem Rasen die Rückkehr in die Brandenburgliga. © Oliver Schwandt
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Landesliga Süd: Vier Spieltage vor dem Saisonende steht die Rückkehr in die Brandenburgliga fest.

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Die Sektparty der Mannschaft begann unmittelbar nach dem Abpfiff noch auf dem Rasen des Sportplatzes am Wüstemarker Weg und endete erst spät in der Nacht in einer Disco in Berlin. Bereits vier Spieltage vor dem Saisonende hat der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen nach einem Jahr in der Fußball-Landesliga Süd die Rückkehr in die Brandenburgliga geschafft.

Im Spitzenspiel am 26. Spieltag setzte sich die Truppe von Trainergespann Alexander Schröder/Felix Bigalke mit 2:1 (1:0) gegen den Tabellenzweiten Breesener SV Guben Nord durch. Mit 60 Zählern liegt die Eintracht 13 Punkte vor Verfolger Guben, der diesen Rückstand in den verbleibenden vier Begegnungen nicht mehr wettmachen kann.

In Bildern: Nach dem 2:1-Sieg gegen BSV Guben Nord krönt sich Eintracht Miersdorf/Zeuthen zum Meister der Landesliga Süd.

Nach dem 2:1-Sieg gegen BSV Guben Nord (gelbe Trikots) krönt sich Eintracht Miersdorf/Zeuthen zum Meister der Landesliga Süd. Zur Galerie
Nach dem 2:1-Sieg gegen BSV Guben Nord (gelbe Trikots) krönt sich Eintracht Miersdorf/Zeuthen zum Meister der Landesliga Süd. © Oliver Schwandt

„Ich denke, wir sind ohne Frage der verdiente Aufsteiger. Wer seit 17 Spielen unbesiegt ist und alle vier Partien gegen die direkten Konkurrenten SG Großziethen und eben gegen Guben gewonnen hat, der ist der verdiente Landesliga-Meister“, konstatierte Teammanager Christian Schröder. „Der BSV hat es uns heute nicht einfach gemacht. Nach dem Elfmeter wurde es noch einmal richtig spannend. Es war von draußen aber richtig toll mit anzusehen, wie unsere Jungs den knappen Vorsprung über die Zeit gebracht haben“, fügte Schröder hinzu.

Jonas Greib brachte von der rechten Seite den Ball scharf in den Strafraum

Die 161 Zuschauer sahen von Anfang eine dominierende Heimelf, die frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen wollte. Doch die erste dicke Möglichkeit hatten die Gäste. Alexander Ost, der auch schon beim RSV Waltersdorf aktiv war, scheiterte mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Eintracht-Keeper Florian Peka, der erneut eine sehr gute Partie zwischen den Pfosten zeigte (10.). Bereits im Gegenzug konnte BSV-Torwart Danny Hübner ebenfalls zeigen, dass er sein Handwerk versteht.

Nachdem der Ball vom angeschossenen SC-Kapitän Jan Wolter zu Teamkollege Niklas Goslinowski sprang, zeigte Hübner eine ganz starke Parade, als er den Abschluss des Eintracht-Stürmers mit einer Fußparade entschärfte. Der folgende Nachschuss ging deutlich über die Latte (11.). 120 Sekunden später machte es der Torjäger der Hausherren viel besser. Jonas Greib brachte von der rechten Seite den Ball scharf in den Strafraum. Goslinowski ließ anschließend mit einem Schuss in die rechte Ecke Hübner nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit – 1:0 (12.). Nach einer halben Stunde war Peka das zweite Mal zur Stelle, als er den Abschluss von Sven Hähnel mit einem starken Reflex zur Ecke lenken konnte. Zehn Minuten vor der Pause versuchte es einmal Nils Reichhardt aus der Distanz, doch sein abgefälschter Schuss aus 25 Metern strich nur wenige Zentimeter über das BSV-Tor.

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60 Sekunden waren im zweiten Abschnitt gerade einmal gespielt, da stand Hübner erneut im Mittelpunkt des Geschehens, als er gegen Wolter mit einer Fußparade klärte. Seine dritte Möglichkeit nutzte Goslinowski zum zweiten Treffer für die Dahmeländer aus, als er nur weitere 60 Sekunden nach der Chance von Wolter auf 2:0 erhöhte. Nach einem Gewühl im Strafraum braucht der Stürmer nur noch seinen Fuß hinhalten. Für den Angreifer war es sein 28. Saisontreffer. Mit acht Toren Vorsprung auf den Zweitplatzierten Paul Röwer (FV Erkner) führt er dieses Ranking souverän an.

Peka ahnte diese Seite

Mit dieser klaren Führung im Rücken, ließen es die Gastgeber in der Folgezeit etwas ruhiger angehen. Die Gäste aus Guben erhöhten noch einmal die Schlagzahl, denn nur ein Sieg des BSV hätte die Meisterschaftsentscheidung noch einmal vertagt. Als Eintracht-Verteidiger Matthias Bagola seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte, entschied der gut leitende Referee Kevin Meißner völlig zurecht auf Strafstoß. Diese Möglichkeit vom Punkt ließ sich Steven Knoll nicht entgehen, der den Ball in die linke Ecke versenkte. Peka ahnte diese Seite und wäre beinahe noch mit den Fingerspitzen dran gewesen (76.). Die letzte Chance einer hart umkämpften Begegnung hatte Guben, doch der Freistoß aus zentraler Position brachte keinen zählbaren Erfolg mehr.

Am kommenden Samstag, den 18. Mai, beginnt die Landesliga-Abschiedstour des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, wenn das Team zum vorerst letzten Mal um 14 Uhr zum Dahmeland-Derby beim SV Frankonia Wernsdorf zu Gast ist.

Miersdorf/Zeuthen: Peka, Alisch, Reichhardt, Goslinowski, Wolter, Wolpert, Greib (78. Greib), Mißbach (72. Westphal), Bagola, Kresovic