24. November 2022 / 10:22 Uhr

Miese Quote beim Deutschland-Spiel: Geringes TV-Interesse an DFB-Auftakt gegen Japan in Katar

Miese Quote beim Deutschland-Spiel: Geringes TV-Interesse an DFB-Auftakt gegen Japan in Katar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die WM-Übertragung der ARD war am Mittwoch kein Publikumsmagnet.
Die WM-Übertragung der ARD war am Mittwoch kein Publikumsmagnet. © IMAGO/Sven Simon
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Die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Japan bei der WM haben weniger als zehn Millionen Menschen live im TV verfolgt. Damit lag der Marktanteil nur bei fast 60 Prozent, bei der WM 2018 waren die Quoten noch deutlich höher.

Das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der umstrittenen WM in Katar hat im Schnitt weniger als zehn Millionen Interessierte an die Fernseher gelockt. Bei der 1:2-Pleite gegen Japan am frühen Mittwochnachmittag hatten 9,230 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die ARD eingeschaltet, wie die AGF Videoforschung am Donnerstag errechnete. Das ergab einen Marktanteil von 59,7 Prozent.

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Bei der WM vor vier Jahren in Russland hatten das Erste und das ZDF in den drei Gruppenspielen des DFB-Teams im Schnitt jeweils mehr als 25 Millionen Menschen erreicht, die Marktanteile lagen zwischen 76,3 und 87,4 Prozent.

Ist die geringe Einschaltquote vielleicht mit der frühen Anstoßzeit (14 Uhr) zu erklären? Zwei Beispiele von anderen Turnieren sprechen nicht unbedingt dafür. Die Partie gegen Kamerun bei der WM 2002 (13.30 Uhr) sahen 15,7 Millionen Zuschauer (77 Prozent Marktanteil). Acht Jahre später schalteten 22 Millionen den Fernseher für das Spiel gegen Serbien (13.30 Uhr) bei der WM in Südafrika ein (87 Prozent Marktanteil).

Die anderen Spiele des WM-Mittwochs ohne deutsche Beteiligung blieben jeweils deutlich unter der Fünf-Millionen-Grenze. Die Abendpartie Belgien gegen Kanada (1:0) kam nur auf 4,333 Zuschauerinnen und Zuschauern (16,8 Prozent). Das Spiel der beiden deutschen Gruppengegner Spanien und Costa Rica (7:0) blieb mit 3,890 Millionen Menschen (21,9 Prozent) sogar unter vier Millionen.

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Damit setzte sich der Negativ-Trend aus den ersten drei Tagen der umstrittenen WM in dem Wüsten-Staat fort. Am Sonntag, Montag und Dienstag hatte das ZDF aus Katar übertragen. Das Interesse ist deutlich geringer als bei der WM 2018 in Russland. Der Durchschnitt der Vorrunden-Spiele vor vier Jahren lag bei den ARD- und ZDF-Übertragungen bei über neun Millionen.

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