27. September 2018 / 15:00 Uhr

Mike Hanke über Pfiffe in seiner Zeit bei Hannover 96: "Habe zu Hause geweint"

Mike Hanke über Pfiffe in seiner Zeit bei Hannover 96: "Habe zu Hause geweint"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hatte zum Ende seiner 96-Zeit mit viel Kritik zu kämpfen: Mike Hanke.
Hatte zum Ende seiner 96-Zeit mit viel Kritik zu kämpfen: Mike Hanke. © imago
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Ex-96-Spieler Mike Hanke hat über seine schwierige Zeit bei Hannover 96 gesprochen - und Parallelen zur aktuellen Situation von Mario Götze gezogen. 

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Mario Götze erlebt aktuell eine schwere Zeit beim BVB. Mike Hanke verglich seine Zeit bei Hannover 96 nun mit der Situation des Weltmeisters von 2014. "In Hannover im Stadion wurde ich auch ausgepfiffen. Ich habe dann teilweise auch zu Hause geweint, weil ich es einfach nicht verstanden habe", sagt Hanke im Sport1-Podcast "Generation Fußball".

Zum Ende seiner Laufbahn bei Hannover 96 gingen die Fans mit dem ehemaligen Nationalspieler schwer ins Gericht. Neben den Pfiffen im Stadion wurde es für Hanke abseits des Platzes aber noch schlimmer.

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Hanke wurde in der Freizeit belästigt

"Ich war in der Stadt mit meiner Tochter und wurde von Jugendlichen angepöbelt. Da machst du dir natürlich Gedanken und fragst dich, was du falsch machst", sagt er.

Der Stürmer entschied sich zu einem Wechsel im Januar 2011 zu Borussia Mönchengladbach. Für Hanke war dies die Lösung seines mentalen Problems. "Ich hatte einen Mental-Coach, mit dem ich viel geredet habe. Für mich kam dann irgendwann nur noch der Entschluss, den Verein zu wechseln", so Hanke.

Ein Verbleib bei Hannover 96 war hingegen keine Option für den 34-Jährigen. Doch in Gladbach verbesserte sich seine Gefühlslage dann schlagartig: "An meinem zweiten Tag in Gladbach war ich bei Rewe und dann kam eine Verkäuferin auf mich zu, umarmte mich und sagte mir: "Mike, schön, dass du da bist. Wir schaffen das". Da habe ich mir gedacht: Alles klar, hier bin ich richtig."

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Hanke spielt wieder bei Jugendverein

Für die Gladbacher lief Hanke im Anschluss ganze 95-mal auf, schoss 15 Tore und legte zwölf weitere Treffer auf. Im Juli 2014 wechselte er dann zum SC Freiburg, anschließend nach China zu GZ Renhe. Nach einer längeren Pause heuerte Hanke bei seinem Jugendverein Wiescherhöfen an. Beim Landesligisten traf er in bisher sieben Liga-Partien einmal.

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