11. August 2019 / 12:39 Uhr

Millionenprojekt eingeweiht – Marbach kickt wieder auf eigenem Platz

Millionenprojekt eingeweiht – Marbach kickt wieder auf eigenem Platz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Unter anderem in Marbach am Ball: Dariusz Wosz. © Gerhard Dörner
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Drei Millionen Euro hat das Schmuckstück gekostet, das am Samstag im Rahmen einer Partie gegen eine Ü40-Bundesligaauswahl eingeweiht wurde.

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Marbach. Fit für die Fußball-Bundesliga? Dafür reicht der neue Marbacher Sportplatz dann wohl doch nicht – trotz Investitionen in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro. Aber für ein Spiel der Kicker des Marbacher Sportvereins gegen eine Ü40-Auswahl von ehemaligen Bundesligaprofis sowie den regulären Trainings- und Punktspielbetrieb sind die Bedingungen wohl perfekt. Davon überzeugte sich am Sonnabend nicht nur LVZ-Chefreporter Guido Schäfer, in einem früheren Leben selbst Profi bei Mainz 05, als Teil der Bundesliga-Auswahl, sondern auch die Marbacher und ihre Freunde. Denn nach einem Jahr harter arbeit feierten die Sportler „Wiedereinweihung“, wie es Vereinschefin Heidrun Zill feierlich nannte, ihres Sportplatzes.

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Zur Einweihung des Sportplatzes in Marbach stand auch ein Spiel ehemaliger Kicker auf dem Programm. U.a. liefen Damian Halata, Dariusz Wosz und LVZ-Chefreporter Guido Schäfer auf. Zur Galerie
Zur Einweihung des Sportplatzes in Marbach stand auch ein Spiel ehemaliger Kicker auf dem Programm. U.a. liefen Damian Halata, Dariusz Wosz und LVZ-Chefreporter Guido Schäfer auf. © Gerhard Dörner
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„Ein Jahr haben die Arbeiten gedauert. Jetzt sind wir glücklich und zufrieden mit den Bedingungen und hoffen, diesen Schwung für die neue Saison nutzen und ordentlich punkten zu können“, sagte Thomas Böhme, Abteilungsleiter Fußball bei den Marbacher Sportlern. In den letzten zwölf Monaten, während die eigentliche Spielplätze des Vereins Baustelle war, wichen die Mannschaften auf den Gemeindeplatz in Böhrigen aus, den die Gemeinde zur Verfügung stellte.

Ziel: Jugendmannschaft gründen

Parallel zum Trainings- und Spielbetrieb war Böhme einer der Köpfe, die die Arbeiten am Sportplatz maßgeblich mit begleiteten und im Austausch mit den Bauunternehmen stand. „Wir sind sehr zufrieden mit den Firmen, alles hat reibungslos funktioniert“, betont der Abteilungsleiter. Während die Marbacher mit der neuen Anlage also scheinbar wunschlos glücklich sind, gibt es an anderer Stelle noch weitere Bemühungen. „Wir hoffen noch auf mehr Zulauf, um vielleicht noch eine Jugendmannschaft aufmachen zu können“, so Böhme. Gleichzeitig stellt er klar, dass es im Verein nicht nur um den Tabellenplatz am Ende der Saison geht. Die Prioritäten liegen woanders: „Wir haben schon immer sehr viel Wert auf das Familiäre und weniger auf den Aufstieg gelegt. Aber wenn das auch noch klappt, beschweren wir uns natürlich nicht“, betont der Fußballchef mit einem Grinsen.

Den familiären Charakter würdigte auch Matthias Damm (CDU), Landrat des Landkreises Mittelsachsen, der ebenfalls zu den Gästen der Wiedereinweihung zählte: „Das ist der Unterschied zu den großen Städten, in denen alles in der Anonymität verschwindet und niemand mehr den anderen kennt.“ Die neue Anlage könne sich darüber hinaus sehen lassen und sei etwas Herausragendes – genauso wie die investierte Summe in einer Höhe, die im ländlichen Raum eher selten unterm Strich auftaucht. Bürgermeister Bernd Wagner (Freie Wähler) dankte dazu vor allem den Vereinsmitgliedern, die selbst unzählige Arbeitsstunden investierten, um das Vereinsheim auf Vordermann zu bringen. Mehr als 1000 Stunden sammelten sich an, wie Vereinschefin Heidrun Zill in einer kleinen Ansprache offenbarte. „Ich denke, wir haben unser Ziel erreicht und wir wünschen den Mannschaften, dass sie oft das Tor treffen.“

André Pitz

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