16. April 2020 / 09:16 Uhr

Rashica-Abschied von Werder Bremen wird konkreter - Berater Lala: Transfer-Entscheidung in "zwei bis drei Wochen"

Rashica-Abschied von Werder Bremen wird konkreter - Berater Lala: Transfer-Entscheidung in "zwei bis drei Wochen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Milot Rashica könnte Werder Bremen im Sommer dank einer Ausstiegsklausel für 38 Millionen Euro verlassen.
Milot Rashica könnte Werder Bremen im Sommer dank einer Ausstiegsklausel für 38 Millionen Euro verlassen. © Getty Images/imago images/Rust
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Was schon lange diskutiert wird, dürfte bald fix sein: der Abschied von Milot Rashica aus Bremen. Wie sein Berater Altin Lala nun mitteilte, soll eine Entscheidung in "zwei bis drei Wochen" fallen - beim neuen Klub könnte es sich um einen Champions-League-Teilnehmer handeln.

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Es wird konkreter: Milot Rashica und Werder Bremen dürften ab Sommer getrennte Wege. Der 23 Jahre alte Offensivmann ist heftig umworben, in seinem Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 38 Millionen eingebaut, die allerdings nur für einen Wechsel ins Ausland gelten soll. Nun hat sein Berater Altin Lala, ehemaliger Bundesliga-Profi bei Hannover 96, einen Zeitplan für die Entscheidung mitgeteilt. Eine Entscheidung über die Zukunft des Werder-Stars soll in "zwei bis drei Wochen" fallen, erklärte Lala im albanischen Fernsehen bei Sportin ne KTV.

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Konkrete neue Klubs nannte der Rashica-Berater nicht. Aber: "Hoffentlich hat Milot in der nächsten Saison die Chance, in der Champions League zu spielen. Das ist gerade mein und Milots Thema." Lala zufolge seien die interessierten Vereine in den vergangenen Jahren "regelmäßig" in der Königsklasse dabei gewesen. Einer der Interessenten könnte aus der italienischen Serie A kommen. Die SSC Neapel soll Rashica auf der Transfer-Wunschliste haben. „Es gibt bislang keinen direkten Kontakt zu Napoli, aber einige Vermittler haben eine erste Verbindung hergestellt“, zitierte die italienische Zeitung Il Mio Napoli aus einem Interview von Lalas Geschäftspartner Nek Capric bei Radio Marte. Auch Vereine aus der Premier League sollen unter den Mitbewerbern sein.

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Rashica, dessen Vertrag in Bremen noch bis 2022 läuft, hatte jüngst selbst über sein Ziel gesprochen, bald in der Königsklasse zu spielen. "Irgendwann möchte ich mich regelmäßig mit den besten Spielern der Welt messen und Jahr für Jahr Champions League spielen. Ich arbeite sehr hart dafür und weiß, dass ich das schaffen kann", sagte der schnelle Angreifer der Norddeutschen.

BVB-Interesse an Rashica "erkaltet"

Die Coronavirus-Pandemie hat die Verhandlungen allerdings erschwert. "Zur Zeit steht alles still", betonte Lala zuletzt gegenüber Sport1: "Wir standen vor der Corona-Krise in Kontakt mit einigen Klubs – auch aus der Bundesliga." Neben Borussia Dortmund wird in Deutschland auch RB Leipzig als Rashicas neuer Arbeitgeber gehandelt. Das Interesse des BVB sei laut Lala mittlerweile allerdings "erkaltet".