02. September 2020 / 13:49 Uhr

Nach Freigabe für RB Leipzig: Minister Spahn wünscht sich einheitliches Vorgehen bei Fan-Rückkehr

Nach Freigabe für RB Leipzig: Minister Spahn wünscht sich einheitliches Vorgehen bei Fan-Rückkehr

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert für ein möglichst einheitliches Vorgehen bei der Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert für ein möglichst einheitliches Vorgehen bei der Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien. © imago images/Sven Simon
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wünscht sich bei einer möglichen Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien ein möglichst einheitliches Vorgehen. Dies solle "bundesweit abgestimmt sein". Spahn reagierte damit auch auf eine Entscheidung in Leipzig.

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In der Debatte um eine Wiederzulassung von Zuschauern zu Spielen der Bundesliga hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für ein möglichst einheitliches Vorgehen ausgesprochen. Er verstehe Entscheidungen aus einer lokalen Infektionslage heraus, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. Er fände es aber noch besser, wenn dies „bundesweit abgestimmt“ gemacht werde. Gerade für die Bundesliga mit einer bundesweiten Bedeutung sei ein möglichst einheitliches Vorgehen wünschenswert. Dies schaffe auch Akzeptanz.

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RB Leipzig darf zum Bundesliga-Start bis zu 8500 Zuschauer zulassen

Trotz der Corona-Pandemie planen mehrere Bundesligisten den Saisonstart mit konkreten Konzepten vor Zuschauern. RB Leipzig darf nach der Freigabe durch die Stadt zum Liga-Auftakt am 20. September gegen den FSV Mainz 05 beispielsweise bis zu 8500 Zuschauer zulassen, was rund 20 Prozent des Fassungsvermögens der Red Bull Arena entspricht. Die Absprache mit den jeweiligen Gesundheitsbehörden ist für die Klubs zwingend. In Leipzig sind unter anderem eine Maskenpflicht für die Zuschauer sowie strenge Abstandsregeln die Bedingungen.

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Spahn sagte, er könne es nachvollziehen, dass man bei geringeren Infektionszahlen in manchen Bereichen anders herangehe. Er verwies zugleich auf die jüngste Vereinbarung von Bund und Ländern, dass bis Ende Oktober eine Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeiten solle, wie und unter welchen Bedingungen Spiele mit Zuschauern stattfinden könnten. Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hatte in einem Interview der Sport Bild eine faire gesellschaftliche Behandlung der Bundesliga im Hinblick auf eine mögliche Rückkehr von Fans gefordert.