15. März 2020 / 21:27 Uhr

Mirko Boland, Fußballgott! Beifall für den Megatransfer des VfB Lübeck

Mirko Boland, Fußballgott! Beifall für den Megatransfer des VfB Lübeck

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Der VfB Lübeck holt Mirko Boland aus Australien zurück.
Der VfB Lübeck holt Mirko Boland aus Australien zurück. © Peter Steffen/dpa
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Noch ist der Ex-Braunschweiger in Down Under, wo es ohne Corona-Pause weitergeht - 0:3 mit Adelaide gegen die Jets, Playoffs in Gefahr.

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Das schlug ein wie eine Bombe, als der LN-Sportbuzzer am Samstag als erstes Medium exklusiv verkündete, dass Ex-Bundesligastar Mirko Boland im Sommer zum VfB Lübeck wechselt. Der 32-Jährige spielt zwar seit 2018 in Australien bei Adelaide United, aber in neun Jahren Profikarriere mit über 300 Einsätzen in der Bundesliga, der 2. und der 3.Liga für Eintracht Braunschweig hat sich Boland einen guten Namen gemacht. Und so waren die Reaktionen ohne Ausnahme begeistert.

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Super Lübeck - Glückwünsche an den VfB zur Lohmühle

Fast 40.000 User hatten die News schnell wahrgenommen, nahmen dazu mehr als 6000 Interaktioinen im Netz vor - zahlreiche Likes und überschwengliche Koimmentare ernteten die Grün-Weißen für diese Personalie. "Super Lübeck, da habt ihr einen Klassetransfer gemacht", schrieb Gabriela Burscheid. "Mirko Boland, Fußballgott - Glückwunsch an den VfB", teilte Schrose Braunschweig mit. Und Maximilian Sager richtete sozialmedial aus: "Geiler Transfer - super VfB Lübeck!"

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Die Führung: Patrick Hobsch jubelt nach seinem Tor zum 1:0. ©

Trainer Verbeek holt Boland endlich in die Startelf

Derweil ging Boland seiner Arbeit nach, in Down Under gibt es keine Corona-Pause, die A-League spielt weiter. Adelaide musste am Sonntag daheim gegen die Newcastle Jets antreten. Nachdem der künftige Lübecker nach einem kleinen Eingriff am Knie, der im Spätherbst 2019 vorgenommen werden musste, in 2020 in den ersten acht Spielen nie in der Startelf stand, hatte ihm Trainer Gertjan Verbeek (zwischen 2013 und 2017 Coach beim 1. FC Nürnberg und VfL Bochum) schon am Abend vor dem Match gesagt, er werde von Anpfiff an auf dem Platz stehen. Hintergrund war eine NIederlagenserie (2:5, 1:2, 1:5), durch für die "Reds" die Playoffs der besten sechs Ligateams in Gefahr geriet. Boland mit seiner Rückennummer 31 gab dann auch Vollgas, wie man es von ihm kennt - aber am Ende reichte es nicht, stand ein 0:3 gegen die Jets. "Trotz der Niederlage war unser Team besser als beim letzten Spiel", fand Verbeek nach dem Abpfiff vor 4200 Fans - und signalisierte damit, dass Boland im nächsten piel am 27. März bei Melbourne City wieder in der Startelf stehen könnte.

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