21. Februar 2021 / 12:45 Uhr

VfB-Sportdirektor Mislintat lässt etwaiges BVB-Interesse "nicht kalt" - Flirt mit Dortmund

VfB-Sportdirektor Mislintat lässt etwaiges BVB-Interesse "nicht kalt" - Flirt mit Dortmund

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sven Mislintat verrät, unter welchen Umständen er zurück nach Dortmund wechseln könnte.
Sven Mislintat verrät, unter welchen Umständen er zurück nach Dortmund wechseln könnte. © IMAGO/Sportfoto Rudel (Montage)
Anzeige

Der BVB sucht einen Nachfolger für Sportdirektor Michael Zorc. Ein Kandidat, der immer wieder gehandelt wird: Sven Mislintat vom VfB Stuttgart. Der hat einen Wechsel zurück zum BVB nun erneut nicht ausgeschlossen – und verraten, was dafür passieren müsste.

Anzeige

Sven Mislintat schließt eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Borussia Dortmund nicht aus. Bislang hat es laut des Sportdirektors von Bundesligist VfB Stuttgart allerdings noch keine Gespräche mit den BVB-Verantwortlichen gegeben. Auch ein konkreter Termin für ein etwaiges Treffen im März sei noch nicht vereinbart, sagte der 48-Jährige am Sonntag. "Es gibt keinen festen Termin, und es wurde auch noch nicht gesprochen", sagte Mislintat. "Ich bin gebürtiger Dortmunder. Das heißt, wenn es da ein Interesse gibt, dann ist das nichts, was mich kalt lässt, sondern dann freue ich mich über die Wertschätzung." Aber erst mal müsse der BVB selbst wissen, was er wolle.

Anzeige

Die Ruhr Nachrichten hatten zuvor berichtet, dass die Borussia eine Rückkehr ihres ehemaligen Kaderplaners zum Sommer 2022 prüfe. Im März soll es demnach ein Treffen von Klubchef Hans-Joachim Watzke mit dem früheren BVB-Scout geben. Mislintat soll eine Option für die Nachfolge von Manager Michael Zorc sein, der 2022 aufhört.

Mehr vom SPORTBUZZER

Mislintat: Der BVB braucht "verdammt gute Argumente"

Mislintat schließt aber auch einen Verbleib beim VfB, wo er bis zum 30. Juni 2023 unter Vertrag steht, nicht aus. "Ich habe nicht gesagt: Wenn Dortmund kommt, geh' ich", sagte er. "Mir liegt der VfB, diese Mannschaft, diese Stadt, diese Gruppe sehr am Herzen. Selbst wenn Dortmund käme, müssten sie erst mal verdammt gute Argumente haben."

Eine "klassische Ausstiegsklausel" habe er für 2022 nicht in seinem Vertrag. Aber: "Ganz ursprünglich gibt es einen gewissen Handlungsspielraum für mich im Sommer 2022, weil man schon in diesem Klub manchmal das Gefühl hat, dass es nicht immer nur um Fußball geht." Damit spielte er auf den Machtkampf beim VfB an, zuletzt waren zahlreiche Stuttgarter Funktionäre zurückgetreten oder vom Verein abberufen worden. "Wir haben zu wenig über Fußball gesprochen in letzter Zeit und darauf müssen wir uns fokussieren. Und dann ist es auch ganz einfach für mich, hier sehr lange zu bleiben."