30. September 2021 / 16:06 Uhr

Missglückter Saisonstart für Vorhop-Schönewörde, Punktlos-Duell gegen Osloß

Missglückter Saisonstart für Vorhop-Schönewörde, Punktlos-Duell gegen Osloß

Florian Walter
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Nicht länger Trainer des FSV Vorhop/Schönewörde: Arne Hoffart (r.) und der Verein trennten sich im beidseitigen Einvernehmen.
Nicht länger Trainer des FSV Vorhop/Schönewörde: Arne Hoffart (r.) und der Verein trennten sich im beidseitigen Einvernehmen. © Sebastian Preuß/Lea Behrens
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Der FSV Vorhop-Schönewörde steht nach drei Spieltagen in Gifhorns Kreisliga A noch ohne Punkte da. Woran es liegt, weiß Trainer Arne Hoffart nicht. Er setzt auf eine Kehrtwende mit einem Sieg am Sonntag gegen den SV Osloß (14.30 Uhr).

Ungewohnte Situation für den FSV Vorhop-Schönewörde. Nach zwei sportlich erfolgreichen Jahren ist der Start in die Kreisliga-Saison missglückt. Drei Spiele, null Punkte, Tabellenende, zuletzt gab es ein deutliches 0:7 gegen den SV BW Rühen. Am Sonntag (14.30 Uhr) soll gegen den SV Osloß die Wende her.

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Für den noch jungen Verein ist die Situation neu: Seit dem Zusammenschluss des VfL Vorhop und des TSV Schönewörde im Jahr 2019 hatte man überwiegend für positive Schlagzeilen sorgen können. Gleich in der ersten Saison gelang der Aufstieg in die Kreisliga A. Beeindruckend dabei: Alle 14 Saisonspiele wurden gewonnen. In der annullierten Vorsaison in der Kreisliga stand nach sieben absolvierten Partien ein vierter Tabellenplatz zu Buche. Damals wie heute für die Mannschaft als Trainer verantwortlich ist Arne Hoffart. Der Coach räumt ein, dass man sich „in einer neuen Situation befindet, mit der wir jetzt lernen müssen umzugehen.“

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Einem 1:3 zum Auftakt gegen den SV Westerbeck folgte ein 1:4 beim SV Groß Oesingen am zweiten Spieltag. Nur drei Tage später kam es im Pokal zur selben Paarung, diesmal in Vorhop, Groß Oesingen gewann gar mit 7:2. Zuletzt gab es das 0:7 gegen Rühen. Den einzigen Erfolg gab es beim 5:1 in der ersten Runde des Kreispokals beim Kreisklassisten SV Barwedel. „Da hatten wir unser Erfolgserlebnis, das konnten wir nur leider nicht mit in die Liga transportieren,“ so Hoffart, der sieht, dass sich die negativen Ergebnisse auch in den Köpfen der Spieler festgesetzt haben: „Klar, wir sind jetzt in einem Negativstrudel. Da fängt man auf dem Platz an nachzudenken und es passieren Fehler.“

Der Blick des Trainers richtet sich auf den kommenden Sonntag (14.30 Uhr), dann geht es zum ebenfalls noch punktlosen SV Osloß. „Das ist schon ein richtungsweisendes Spiel für beide, gerade bei der geringen Staffelgröße. Da geht es für beide Mannschaften bereits zu diesem Zeitpunkt um sehr viel.“

Die Devise für die restlichen Spiele bis zur Winterpause ist für Hoffart klar: „Wir müssen jetzt anfangen zu punkten. Wir wollen es unbedingt vermeiden, mit einem schlechten Gefühl in die lange Winterpause zu gehen.“ Darüber hinaus gibt der Coach kein konkretes Saisonziel aus: „Es macht in dieser Situation nicht viel Sinn, an Tabellenplätze zu denken. Wir müssen Ergebnisse holen." Wie das gelingen soll und wie er mit der Mannschaft umgeht, verrät der Coach auch: „Auf die Mannschaft einprügeln bringt jetzt nichts, das mache ich nicht. Für uns ist jetzt wichtig, wieder die Basics auf den Platz zu bringen. Dann hoffen wir, dass mit einem Erfolgserlebnis der Knoten platzt und das Spiel gegen Osloß eine Kehrtwende bedeuten kann.“