08. November 2019 / 14:41 Uhr

Mission Tabellenführung führt Borna zum Döbelner SC

Mission Tabellenführung führt Borna zum Döbelner SC

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
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Der Bornaer Johann Burkhardt will in Döbeln seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. © Wolfgang Riedel
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Regionale Teams gehen sich am kommenden Spieltag der Fußball-Kreisoberliga komplett aus dem Weg

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Borna. Drei Heimauftritte gegen Mannschaften aus dem Muldental, eine Fahrt dorthin sowie zwei Reisen in den Raum Döbeln. Die regionalen Teams der Fußball-Kreisoberliga der gehen sich am 11. Spieltag aus dem Weg. Der in fremden Gefilden ungeschlagene Bornaer SV (2.) gibt seine Visitenkarte beim zu Hause sieglosen Döbelner SC (13.) ab. Der BSV hat durch das 3:1 gegen Leisnig seine letzten fünf Begegnungen allesamt gewonnen, der DSC jüngst seine zweite überhaupt (2:1 in Burkartshain). Die Wyhrastädter treffen im Heinz-Gruner-Sportpark auf einen Kontrahenten, welcher zusammen mit Tresenwald Machern die meisten Gegentreffer (28) kassiert hat.

Für Bornas Coach Marco Gruhne könnte dies ein Hebel zum Ansetzen sein, um die Tabellenführung zu übernehmen: „Beim Abschlusstraining werden wir noch einmal testen, wie groß das Tor ist. Aber Döbeln hat inzwischen Blut geleckt, von alleine geht dort gar nichts. Doch wir sind haushoher Favorit, wollen Vollgas geben, die Chancen besser nutzen und müssen vor allem das Spiel nächste Woche gegen Frohburg ausblenden.“

Frohburg noch ungeschlagen

Dem Spitzenreiter die ersten Zähler abgerungen zu haben, ist für den weiterhin ungeschlagenen BSV Einheit Frohburg (3.) keine schlechte Empfehlung für die nächste Aufgabe. Nach dem 2:2 in Ostrau empfangen die Rennstädter im Werner-Seelenbinder-Stadion den TSV Burkartshain (5.), dessen Aufwärtstrend (fünfmal in Folge nicht verloren) ausgerechnet beim 1:2 gegen das vorherige Schlusslicht Döbeln endete. Einheit ist die Tormaschine der Liga (34), die gegen die Burkartshainer seit fünf Partien nicht mehr den Kürzeren gezogen hat.

BSV-Co-Trainer Mirko Deißner ist dennoch vorsichtig: „Das wird nicht im Schongang zu erledigen sein, höchste Konzentration ist gefragt. Denn wir wollen uns oben festsetzen und dürfen uns daher keine Punktverluste leisten. Die Konkurrenz schläft nicht. Personell können wir nach Lage der Dinge fast aus dem Vollen schöpfen.“

Vom Tabellenkeller ins Mittelfeld

So schnell kann es gehen. Erst noch rote Laterne, dann plötzlich unteres Mittelfeld. Zu mindestens von der Platzierung her hat der FSV Alemannia Geithain (11.) durch das 2:1 gegen Böhlen einen Sprung gemacht. Im Tabellenkeller befinden sich die Gelb-Schwarzen vor dem Duell beim VfB Leisnig (9.) freilich weiterhin. In der Otto-Schuricht-Sportstätte sollte allerdings etwas zu holen sein, denn die Einheimischen haben vier Pleiten in Folge an der Backe hängen. FSV-Coach Marco Seifert verbreitet einen Hauch Optimismus: „Den Schwung gilt es mitzunehmen, der November wird wichtig. In Leisnig müssen kämpferische Tugenden gezeigt, der Rasen umgegraben und Cleverness bewiesen werden. Minimalziel ist ein Unentschieden.“

Schwarze Serie für Regis-Breitlingen

Nach sechs Schlappen am Stück hat der SV Regis-Breitingen (12.) mit dem 2:2 bei Partheland einer schwarzen Serie den Garaus gemacht. Ganz in der Nähe sind die Grün-Weißen nun beim zweiten Aufsteiger SV Klinga-Ammelshain (4.) zu Gast. Die Truppe von der Autobahn kennt eine Niederlage lediglich vom Saisonauftakt her und ist klarer Favorit. Der SVR dagegen hat in der Staffel die wenigsten Treffer erzielt (8), jedoch vor einem reichlichen Jahr an der A 14 im Pokal mit 4:2 nach Elfmeterschießen gewonnen. Trainer Jochen Schulz: „Wir haben ein Lebenszeichen gesendet und toll gekämpft, uns gelbe Karten wegen Fouls und nicht wegen Meckern eingefangen. Aber Klinga ist halt noch stärker als Partheland. Die mangelnde Torgefahr bleibt ein Manko und die personelle Situation angespannt.“

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Bei der Anzahl der absolvierten Spiele tritt der SV Blau-Weiß Deutzen (14.) auf der Stelle. Einschließlich des Matches gegen die personell wieder einmal indisponierten Klinga-Ammelshainer (nunmehr erst am 15. Februar 2020) haben sich mittlerweile drei fehlende Resultate angesammelt, wobei der Abbruch in Naunhof nächste Woche verhandelt wird. Da möge hinsichtlich der Austragung der Partie in der Glück-Auf-Sportstätte gegen den SV Tresenwald Machern (10.) nichts schief gehen. Der Gegner hat trotz der 3:3-Aufholjagd gegen Naunhof fünfmal hintereinander nicht gewonnen und ist defensiv anfällig. Blau-Weiß Coach Rolf Tröger: „Wir wollen gewinnen, die Punkte müssen unbedingt hier bleiben.

Böhlen ist Tabellenschlusslicht

Weil das Match gegen Borna statt mit 0:2 nun doch mit 0:3 (Spielstand bei Abbruch) in die Wertung geht, ist der SV Chemie Böhlen (16.) momentan Tabellenletzter. An der Jahnbaude gegen den knapp davor rangierenden SC Partheland (15.) kann für die Pleißestädter in diesem Premieren-Duell (beide warten seit August auf einen Dreier) nichts anderes als ein Sieg zur Diskussion stehen. Spielertrainer Toni Röder nimmt seine Jungs einmal mehr in die Pflicht: „Nicht so viel reden, sondern handeln und Taten sprechen lassen. Jeder muss 30 bis 40 Prozent drauf packen.“ Neben Pascal Ferl (gelb-rote Karte) werden wohl auch Danny Wandersee (verletzt) und Tino Naumann (krank) nicht mitwirken können.

Haupt-Anstoßzeit ist am Samstag um 14 Uhr, auch der SV Naunhof (8.) und der Roßweiner SV (6.) – dem wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Soll sechs Zähler abgezogen worden sind – kreuzen zu dieser Zeit die Klingen. Klinga-Ammelshain und Regis-Breitingen tun dies 24 Stunden später.

Beim Abschlusstraining werden wir noch einmal testen, wie groß das Tor ist.

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