01. September 2019 / 21:40 Uhr

Mit dem Fahrrad zum Auswärtsspiel nach Meuselwitz

Mit dem Fahrrad zum Auswärtsspiel nach Meuselwitz

Udo Zagrodnik
SPORTBUZZER-Nutzer
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Die Fans des 1. FC Lok machten sich per Rad auf dem Weg nach Zipsendof. © Udo Zagrodnik
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Der Hitze trotzend machten sich etwa 100 Fans des 1. FC Lok Leipzig mit dem Fahrrad auf, um von Altenburg aus ins nahe Zipsendorf zu fahren. Dort wurden die unermüdlichen Fans für ihren Kraftakt belohnt, denn ihre blau-gelben Helden gewannen beim FC Meuselwitz mit 1:0. 

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Altenburger Land. Es war brütende Hitze und die Fanszene des 1.FC Lokomotive Leipzig (rund 100 Leute) fuhr per Bahn nach Altenburg, unsereins ab dem nahen Regis–Breitingen (meine Heimat). Deren Fahrräder fuhren parallel, wurden vom Leipziger Hbf. aus per LKW transportiert, eine originelle Fanidee. Auf der Fahrt nach Zipsendorf (Meuselwitz) wurde auf einem Rositzer Parkplatz eine Trinkpause eingelegt. Auch Lok–Geschäftsführer Martin Mieth hatte sich dem angeschlossen sowie einige Fans aus der Skatstadt Altenburg und ein Fanbegleitfahrzeug. Auch ein Polizeifahrzeug, absichernd, begleitete die Tour. Es war eine Mordstour bis zur Ankunft an der Glaserkuppe (Bluechip Arena), denn es ging im Wechsel bergauf, bergab.

Pünktlich erfolgte der Anpfiff vor offiziell 1.709 Zuschauern (die Masse Blau–Gelb) beim Regionalligaspiel des ZFC Meuselwitz (Rot) gegen den 1.FC Lok Leipzig. Im ersten Spielabschnitt passierte auf dem Rasen nicht viel außer einem ZFC–Pfostenschuss. Es blieb torlos. Kurz vorm Pausenpfiff war der Autor an den Imbissbuden im Gästebereich (neben der Tribüne), bei volksnahen Preisen, Getränke ab 1,50 Euro (dazu umweltfreundliche Tragetaschen aus Pappe) und die schmale, lange Stadionwurst im Brötchen (mit Aufstrich) ab 2,50 Euro. Und da gab es einen Unfall. Ein Zuschauer war vermutlich gestürzt. Das war zwischen dem Gästeeingang und dem kleinen Hang zu den Stehplätzen. Er musste vor Ort notärztlich behandelt werden. Auch Lok–Geschäftsführer Martin Mieth war (nach einem Hinweis) sofort zur Stelle.

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Etwa 100 Fans des 1. FC Lok machten sich mit dem Fahrrad von Altenburg zum Auswärtsspiel beim ZFC Meuselwitz auf. Dort konnten die Fans einen 1:0-Auswärtssieg bejubeln. Zur Galerie
Etwa 100 Fans des 1. FC Lok machten sich mit dem Fahrrad von Altenburg zum Auswärtsspiel beim ZFC Meuselwitz auf. Dort konnten die Fans einen 1:0-Auswärtssieg bejubeln. ©
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Das Spiel lief weiter, es kam Bewegung rein und wurde teils emotional und kartenreich. Und die Lokomotive wurde nun auf dem gepflegten Rasen aktiver, hatte nun Torchancen. Doch David Urban (Lok) und Michael Rudolph (ZFC) sahen die gelb-rote Karte nach wiederholtem Foulspiel. Die Schlussviertelstunde, der Autor ging noch mal zum Getränkestand (die Hitze forderte Flüssignahrung) und als er zurück kam war diese Begegnung unterbrochen. Die Stadiondurchsage beinhaltete, das ein Gegenstand geflogen war. Das bedeutete, das nach den neunzig Minuten dies nachgespielt werden musste. Die blau–gelben Messestädter aus Probstheida wollten das Siegtor gegen die Zipsendorfer „Computerelf“. Es lief nun die offiziell vorletzte Minute (die Unterbrechung rausgerechnet) und da passierte es. Nach einem Marsch an der Geraden des Vereinsgebäudes kam ein Pass in den Strafraum, den Patrick Wolf zum 1:0-Auswärtssieg einschob. Der Rest war Jubel im sehr gut besetzten Gästebereich und Gesänge wie „Schalala immer wieder Probstheida“ wurden angestimmt. Die Lok–Spieler und Trainer Rainer Lisiewicz kamen noch an den Zaun um die Fans abzuklatschen und unsereins konnte fotografieren, denn hier ist es für das Volk erlaubt. Der Blick auf die Tabelle, Hertha BSC Amateure (3:1-Sieg beim BFC) bleibt Spitzenreiter mit einem Punkt vor unserer Lokomotive, der ZFC Meuselwitz steht auf der Zehn. Nachgetragen, als Schiedsrichter fungierte Felix Burghardt, assistiert von Daniel Köppen und Tino Stein.

Die Fanszene (per Fahrrad) verweilte noch etwas auf einem Stadionvorplatz und es waren blau–gelbe Vereinslieder der Eisenbahner zu hören. Unsereins wurde da mit Vornamen angesprochen und darum gebeten nicht zu fotografieren. Man möge mir meinen Ausspruch verzeihen, dass die Loksche bei einem Dorfclub spielte. In DDR–Tagen spielte der heutige ZFC–Verein unter Aktivist Zipsendorf im Kreisfußall Altenburg und der Trägerbetrieb war das Braunkohlenwerk Regis, das in den Kreisen Borna und Altenburg Betriebsteile hatte.

Zurück zur Aktualität: Meuselwitz lag früher an der Bahnlinie von Altenburg nach Zeitz und zurück, doch sie wurde nach der deutschen Wiedervereinigung stillgelegt. Nun fährt für Touristen die http://www.kohlebahnen.de/ zwischen Meuselwitz (Betriebsbahnhof) und Regis–Breitingen. Einst fuhren da Kohlezüge zwischen Tagebauen und Brikettfabriken.

Dann fuhr die Fanszene zurück zur Bahnhof der Skatstadt und per S–Bahn Richtung Leipzig (S5, S5X, Halbstundentakt). Unsereins, Kumpels und weitere Fans machten an einer Tankstelle, mit guter Getränkeauswahl Zwischenstopp. Schließlich traten auch wir per S–Bahn (S5, Stundentakt) die Heimreise an. Nach der Heimankunft und dem Akklimatisieren wurde dann mein Bericht geschrieben und dazu meine Fotos ausgewählt.

Die Vereinshomepages... https://www.zfc.de/ und https://www.lok-leipzig.com/.

Spielunterbrechung und Kartenfestival: Lok Leipzig gewinnt 1:0 in Meuselwitz, und das ist ausführlich der redaktionelle Spielbericht zur genannten Begegnung.

Freitag, 13.09.2019, Punktspiel Regionalliga im Bruno, 1.FC Lok Leipzig gegen Berliner AK, Anstoß 19:30 Uhr.

Noch mehr Fußball gibt es auf..... https://www.sportbuzzer.de/leipzig/ und Kreisoberliga Ostthüringen (Herren): News und Fotos – Sportbuzzer.de und UDO ZAGRODNIK: Infos und Inhalte zum Autor – Sportbuzzer.de, unter anderem mit einem Derby an der Pleiße.

Mein Bericht..... Die Adler in Leipzig, beinhaltet die Fußball–Bundesliga in Form eine Fanberichts (Ordner: Kreis Leipzig), also das Erlebnis beginnend mit der Planung und dann den gesamten Spieltag bis zur Heimankunft wiedergegeben. Es ist mal ein anderer Blickwinkel.

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