06. Mai 2022 / 14:39 Uhr

Mit der „Reserve“ im Halbfinale: Concordia Delitzsch II fegt Zwenkau von der Platte

Mit der „Reserve“ im Halbfinale: Concordia Delitzsch II fegt Zwenkau von der Platte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Geschafft: Die Spieler des NHV Concordia Delitzsch II stehen im Halbfinale des Sachsenpokals.
Geschafft: Die Spieler des NHV Concordia Delitzsch II stehen im Halbfinale des Sachsenpokals. © Raik Bauer
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Die zweite Vertretung des NHV Concordia Delitzsch steht im Halbfinale des sächsischen Landespokals. Die jungen Handballer haben den höherklassigen SV Germania Zwenkau mit 28:18 Toren klar bezwungen und dadurch die Vorschlussrunde des Wettbewerbs erreicht. Dann wird der traditionsreiche ZHC Grubenlampe in der Mehrzweckhalle erwartet.

Delitzsch. Mit einem in dieser Höhe niemals erwarteten Sieg haben sich die jungen Concorden für das Halbfinale des HVS-Landskron Pokals qualifiziert. Mit sage und schreibe zehn Toren Vorsprung fegten sie Sachsenligist Germania Zwenkau von der Platte der Mehrzweckhalle. Grundstein für den Sieg war eine super Mannschafts- sowie eine bis dahin noch nicht gesehene Abwehrleistung der Loberstädter. Die Delitzscher Abwehrmauer, angeführt vom Halleschen (Thomas Hollstein) und Breitem Turm (Boris Teichert), erlaubte den Gästen gerade einmal 18 Gegentore. Die vom ehemaligen Delitzscher Trainer Michael Schneider gecoachten Gäste werfen sonst im Schnitt 27 pro Spiel und das eine Liga höher!

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Das erste Tor der Begegnung warfen die Zwenkauer, und es dauerte ganze sieben Minuten, ehe die Delitzscher ausgleichen konnten. Beim 5:3 durch Niclas Reinhardt hatten die Hausherren erstmals eine Zwei-Tore-Führung herausgeworfen. Die Gäste antworteten mit einer Auszeit. Die Maßnahme fruchtete, denn trotz numerischer Unterlegenheit führten die Gäste nunmehr mit 5:7. Die Delitzscher Bank antwortete ebenfalls mit einer Auszeit. Keine Ahnung, welche Worte Coach Hornig dabei wählte, aber nun ging richtig die Post ab. Die Hausherren gaben nun mehr als 100 Prozent und was noch durch die Mauer kam, fischte Tino Pantel weg. Beim Pausenpfiff stand eine 12:9-Führung zu Buche.

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Auch nach dem Pausentee gaben die Loberstädter keinen Millimeter nach. Die zahlreichen Zuschauer (knapp weniger als die von Hornig gewünschten 150) rieben sich die Augen. Angeführt vom klug Regie führenden Jacob Griehl konnten die Concorden den Vorsprung schnell auf 18:10 ausbauen. Überhaupt machte Griehl wohl sein bestes Spiel seit langer Zeit. Denn torgefährlich war er auch noch – und das rechts wie links. Die Gäste gaben sich zwar nicht auf, aber allein die Körpersprache zeigte, dass sie nicht mehr an einen Sieg glaubten. Die Concorden gaben weiter Vollgas und nutzten die zunehmend auftretenden Löcher im gegnerischen Abwehrriegel (Max Beyer). Beim 22:12 durch Chris Teresniak führten die Hausherren erstmals mit zehn Toren und gaben diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr aus den Händen.

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Raik Bauer