12. Juni 2019 / 16:34 Uhr

Mit der Sieben ins Glück: Hoffart startet ins nächste Kapitel beim MTV Gifhorn

Mit der Sieben ins Glück: Hoffart startet ins nächste Kapitel beim MTV Gifhorn

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Jovan Hoffart (vorne) kämpft sich durch.
Kehrt zurück zum MTV Gifhorn: Jovan Hoffart (v.) kommt von Arminia Hannover. © Maike Lobback
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Sieben Jahre lang war Jovan Hoffart für den MTV aufgelaufen, ehe er 2017 zu Arminia Hannover wechselte. Mit der Rückennummer 7 begann seine Zeit im Herrenbereich, nach seiner Rückkehr zum Gifhorner Fußball-Oberligisten bekommt er wieder die Sieben – und die Sieben ist die Hausnummer der Familie. „Das ist jetzt wohl meine Glückszahl“, sagt der Neuzugang schmunzelnd. Tore sollen es in der kommenden Saison aber doch etwas mehr werden als sieben.

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Mit dem MTV verbindet Hoffart eine ganz besondere Geschichte: 2010 hatte er sich als 14-Jähriger den Gifhornern angeschlossen, schaffte ein Jahr darauf mit der B-Jugend den Sprung in die Niedersachsenliga, hielt anschließend die Klasse und stieg 2013 mit den A-Junioren erstmals in der Klubgeschichte in die Regionalliga auf. „In dem Jahr habe ich 30 Tore geschossen, was schon eine Marke ist“, erinnert sich Hoffart. „Und ich habe den zweiten Platz bei der Wahl zum Sportler des Jahres belegt. Das war ein voller Erfolg.“ Im letzten A-Jugend-Jahr ließ er 22 Treffer folgen.

Oberliga: MTV Gifhorn gegen VfL Oythe 2:1

Oberliga: MTV Gifhorn (l. Mathes Hashagen) gegen VfL Oythe 2:1 Zur Galerie
Oberliga: MTV Gifhorn (l. Mathes Hashagen) gegen VfL Oythe 2:1 ©
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Es kam der Schritt in den Herrenbereich. „Ich wusste, dass das nicht so einfach wird, aber ich war mir sicher, dass wir mit dem Team in die Oberliga aufsteigen werden – und so ist es dann ja auch gekommen“, sagt Hoffart. 2017 hätte es ihn dann sogar fast in die Regionalliga verschlagen. Oberliga-Meister SSV Jeddeloh hatte angefragt, „es gab Gespräche“, so der 23-Jährige, „aber es hat nicht geklappt, weil der Verein nicht gerade um die Ecke liegt“. Es ging zu Arminia Hannover, für zwei Jahre. „Das war eine wunderschöne Zeit dort, ich habe viele Kontakte geknüpft“, so Hoffart, dessen Vater Arne Hoffart lange Zeit für Eintracht Braunschweig spielte und ab Sommer als Trainer beim FSV Vorhop/Schönewörde loslegen wird.

Und jetzt will’s Sohn Jovan Hoffart noch mal in Gifhorn wissen, wohin der Kontakt auch nie abgerissen ist. Zu Dimitrios Tsampasis (wechselt zum SSV Kästorf) gab’s den stärksten Draht. Aber auch mit Kapitän Tobias Krull, Arne Jaeger, Kim Kemnitz, Mathes Hashagen und Rückkehrer Mario Petry stand Hoffart immer im Austausch. „Ich gehe auch nicht blind irgendwo hin, beim MTV ist es eine tolle Truppe“, freut sich der Offensivspieler, der sowohl auf den Außen als auch im Sturmzentrum auflaufen kann. Und dort will er dem Team helfen, „ich strahle Torgefahr aus und habe den nötigen Ehrgeiz“. Und ein persönliches Ziel hat sich der angehende Heilerziehungspfleger auch gesetzt: „Ich will ein Tor mehr machen als vergangene Saison, also 15.“

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Und auf welche Duelle freut sich Hoffart ganz besonders? Auf jeden Fall auf das mit Ex-Klub Arminia Hannover. Aber auch auf die Spiele gegen Aufsteiger Freie Turner Braunschweig, Absteiger Lupo/Martini Wolfsburg und MTV Wolfenbüttel. „Die Spiele gegen die Traditionsvereine Atlas Delmenhorst und Kickers Emden werden sicher auch interessant“, glaubt der Angreifer. Klar ist jedenfalls: Hoffart will mit dem MTV Siege feiern. Auch, um ordentlich einzuheizen. „In der Kabine bin ich schon derjenige, der das Mikro in die Hand nimmt und die Musik aufdreht“, sagt der Rückkehrer schmunzelnd. Vielleicht reicht’s am Ende für Fastabsteiger Gifhorn ja für den ersehnten einstelligen Tabellenplatz – Rang sieben wäre für Hoffart sicher perfekt...

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