10. November 2019 / 20:23 Uhr

Mit Galerie: Teltowkanal-Halbmarathon begeistert die rund 1500 Läufer

Mit Galerie: Teltowkanal-Halbmarathon begeistert die rund 1500 Läufer

Peter Stein
Märkische Allgemeine Zeitung
Start zum Hauptlauf beim 16. Teltowkanal-Halbmarathon mit knapp 1500 Teilnehmern.
Start zum Hauptlauf beim 16. Teltowkanal-Halbmarathon mit knapp 1500 Teilnehmern.
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Der Teltowkanal-Halbmarathon war auch bei seiner 16. Auflage ein Renner und stand ganz im Zeichen des Mauerfall-Jubiläums.

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"Unvorstellbar, dass hier einst die Mauer stand, die Ost und West in Deutschland teilte“, sagt Ulrich Heink. Der 50-jährige Ruhlsdorfer, der täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit ins Umweltamt über die Knesebeckbrücke nach Berlin pendelt, nutzte den 16. Teltowkanal-Halbmarathon am Sonntag auf dem ehemaligen Grenzstreifen gleich für eine sportliche Geschichtsstunde mit seiner Tochter Sofie Seitz (17). Beide waren sich mit den meisten der wieder knapp 1500 Teilnehmer einig, dieser Lauf und das Gedenken an die Mauer und die deutsche Teilung, die vor 30 Jahren abrupt endete, passen sehr gut zusammen.

Fotos: Die besten Bilder vom 16. Teltowkanal-Halbmarathon 2019.

Rund 1500 Läufer waren bei der 16. Auflage des Teltowkanal-Halbmarathons mit Start und Ziel an der Knesebeckbrücke. Zur Galerie
Rund 1500 Läufer waren bei der 16. Auflage des Teltowkanal-Halbmarathons mit Start und Ziel an der Knesebeckbrücke. © Gerhard Pohl
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Auch Mario Brand jubelte nach seinem Sieg im Halbmarathon in 1:21:14 Stunden. Der 39 Jahre alte Offizier der Bundeswehr aus Hettstedt (Sachsen-Anhalt) lobte: „Alles war perfekt: die Strecke, das Wetter, die Organisation.“ Dabei wären Cheforganisator Lars Weber, der mit Jan Fitschen, dem Ex-Europameister über 10 000 Meter, einen prominenten Laufpaten begrüßen konnte, und seine Veranstaltercrew vom Reha-Zentrum Teltow und dem VGS Kiebitz in letzter Minute fast noch ausgebremst worden. Am Vortag bei der Streckenpräparation mussten sogar Bäume aus dem Weg geräumt werden, die der Biber gefällt hatte. Außerdem ließ der Sicherheitsdienst trotz Vertrages die Veranstalter im Stich.

Teilnehmer loben die Strecke auf dem ehemaligen Grenzstreifen

Davon bekam Malin Pfäffle (39) nichts mit. Die Berlinerin war schnellste Frau über 21,1 Kilometer in 1:27:28 Stunden. Auch sie war zum ersten Mal dabei und verliebte sich gleich in die schöne Strecke dies- und jenseits des Kanals.

Nach einer Runde und exakt 7,1 Kilometer war Sylvio Linde vom RSV Eintracht in 24:31 Minuten der Erste im Ziel. „Ich bin schon öfters mitgelaufen, aber gewonnen hatte ich bisher noch nie“, freute er sich ebenso über den Erfolg wie Silvia Schierz (AOK) bei den Frauen. „Ich kann mir das mit meinen 24 Jahren nicht vorstellen, dass hier mal die Mauer stand“, gestand Linde. Lucia Löwe aus Berlin-Kladow zählte mit ihren gerade elf Jahren zu den jüngsten Startern über 7,1 Kilometern und war das zweite Mal dabei.

Schnellster über 14,1 Kilometer in 52:33 Minuten war Tinusch Jalilvand. Der 30 Jahre alte Rechtsreferendar kam durch Fitschen zum regelmäßigen Laufen und trainiert nun beim SCC in Berlin. „Ein super Lauf, ich bin begeistert.“ Mit einem strahlenden Lächeln nahm Teresa Wahl die Finishermedaille entgegen. Die 18-jährige Veterinärmedizinstudentin aus Blankenfelde war in 56:53 Minuten erste Frau über 14,1 Kilometer. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte sie. Auch Jutta (59) und ihr Ehemann Jens-Uwe Barner (56) vom OSC Potsdam sehen eine nachhaltige Idee darin, auf dem ehemaligen Grenzstreifen ein Lauffest zu veranstalten. Deshalb waren sie schon oft dabei.

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