11. November 2019 / 16:48 Uhr

Mit Galerien: Blau-Gelb Falkensee und Empor Schenkenberg teilen die Punkte - RSV-Reserve siegt deutlich

Mit Galerien: Blau-Gelb Falkensee und Empor Schenkenberg teilen die Punkte - RSV-Reserve siegt deutlich

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Schenkenbergs René Görisch (r.) erzielte gegen Blau-Gelb Falkensee den 1:1-Auslgeich
Schenkenbergs René Görisch (r.) erzielte gegen Blau-Gelb Falkensee den 1:1-Auslgeich © Tanja M. Marotzke
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Kreisoberliga Havelland: Der zwölfte Spieltag in der Zusammenfassung.

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Blau-Gelb Falkensee – Empor Schenkenberg 1:1 (0:0). Tore: 1:0 L. Schmidt (74.), 1:1 R. Görisch (76.). Rot: (65./Schenkenberg). Zuschauer: 104. Es war vom Niveau her diesmal nicht das erwartete Spitzenspiel. Das lag am schwer zu bespielenden Platz und vielen Unterbrechungen. Chancen gab es nicht viele, ein leichtes Plus lag bei den Gästen, aber die Möglichkeiten wurden meist lieblos vergeben. Die Führung gelang den Gastgebern glücklich mit einem abgefälschten Distanzschuss von Lukas Schmidt – in Überzahl nach einer Roten Karte für die Gäste. Fast im Gegenzug kam Schenkenberg per Freistoß von René Görisch durch die Mauer, der wohl haltbar war, zum Ausgleich. Am Ende war es eine gerechte Punkteteilung.

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In Bildern: Blau-Gelb Falkensee und Empor Schenkenberg teilen die Punkte.

<b>Blau-Gelb Falkensee – Empor Schenkenberg 1:1 (0:0).</b> Tore: 1:0 Lukas Schmidt (74.), 1:1 René Görisch (76.). Rot: (65./Schenkenberg). Zuschauer: 104. Zur Galerie
Blau-Gelb Falkensee – Empor Schenkenberg 1:1 (0:0). Tore: 1:0 Lukas Schmidt (74.), 1:1 René Görisch (76.). Rot: (65./Schenkenberg). Zuschauer: 104. © Tanja M. Marotzke

RSV Eintracht 1949 II – SpG Ziesar/Glienecke 7:2 (4:1). Tore: 1:0 Olff (12.), 2:0 Dräger (16.), 3:0 N. Schönfuß (22.), 3:1 Dietz (30.), 4:1 Olff (45.), 4:2 Hottenrott (47.), 5:2 N. Schönfuß (54.), 6:2 Dräger (67.), 7:2 Popa (88.). Zuschauer: 37. Schnelle drei Tore für die favorisierten Gastgeber ließen beim Aufsteiger aus Ziesar erst gar keine Hoffnung auf etwas Zählbares aufkommen. Die Gäste konnten das Ergebnis zwar zwischenzeitlich etwas verkürzen, aber es war nur ein kurzes Aufflackern und am Ende stand ein klarer Erfolg für die RSV-Reserve. „Meine Mannschaft hat heute einen tollen Job gemacht“, sagte Eintracht-Trainer Maik Pechstein, der mit seinem Team den Abstand zum Spitzenreiter etwas verkürzen konnte.

In Bildern: Der RSV Eintracht II bezwingt die SpG SV Ziesar 31/MSV Glienecke deutlich.

Packende Duelle lieferten sich Marvin Hilgendorf (l.) und Konrad Dietz. Zur Galerie
Packende Duelle lieferten sich Marvin Hilgendorf (l.) und Konrad Dietz. © Benjamin Feller

TSV Treuenbrietzen – SV Dallgow 47 3:6 (2:2). Tore: 1:0 Rust (18., Eigentor), 1:1 Rundau (26.), 1:2 Löser (33.), 2:2 Sebastian Illesch (34.), 3:2 Karsten Päpke (55.), 3:3 Rundau (68., Foulstrafstoß), 3:4 Hennefuß (77.), 3:5, 3:6 Rundau (84., 89.). Zuschauer: 30. Die Dallgower fanden in Hälfte eins keine richtige Einstellung zum Gegner, verloren viele Bälle und kassierten dadurch einfache Gegentore. In der Pause appellierte Roland Voigt, der den erkrankten Gästetrainer Sascha Labenski vertrat, an den Teamgeist. Die Dallgower bewiesen dann auch Moral und zeigten, dass sie guten Fußball spielen können. So wurde es noch ein deutlicher Gästesieg.

Borussia Brandenburg – SV Alemania Fohrde 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Schmidt (62.), 2:0 Sailam (80.). Zuschauer: 80. In der ersten Hälfte hatten beide Teams keine guten Aktionen nach vorn zu verzeichnen. Erst in der zweiten Halbzeit wurde es etwas munterer. Mit einem schönen Schuss in den Winkel von Sebastian Schmidt gelang den Gastgebern nach einer guten Stunde die 1:0-Führung. Danach mussten die Fohrder etwas mehr machen. Brandenburg bekam nun einige Chancen zum Kontern. Das 2:0 in der 80. Minute war die Entscheidung und der Aufsteiger baute seine Positivserie weiter aus.


Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik

Fortuna Babelsberg II – Germania 90 Berge 1:3 (0:0). Tore: 0:1 Zyto (68.), 1:1 Franz (70.), 1:2 Zyto (77.), 1:3 Krusemark (90.+2). Zuschauer: 40. Das sehr taktisch geprägte Spiel verlief lange Zeit ausgeglichen. Am Ende entschieden die Kräfte zu Gunsten der Gäste aus Berge. „Wir konnten etwas besser wechseln als der Gegner“, meinte Germania-Trainer Daniel Kuhnt. Vor allem der schnelle Karol Zyto, der nach seinem Hereinkommen zwei Tore erzielte, sei laut den Gästen ein Glücksgriff gewesen. Berges Coach war sehr zufrieden, weil seine Mannschaft über die gesamten 90 Minute die Linie diszipliniert durchgezogen hat.

Juventas Crew Alpha – FSV Brück 2:3 (2:2). Tore: 1:0 Roggenbuck (22.), 1:1 Pagel (24.), 1:2 Pusch (30.), 2:2 Albrecht (43.), 2:3 Galinski (86.). Zuschauer: 141. Die Gäste offenbarten Probleme mit dem Kunstrasen, konnten einen Rückstand aber in eine eigene 2:1-Führung drehen. Die Juventas-Elf glich aber noch vor der Pause zum 2:2 aus. Nach dem Wechsel hatten beide Seiten Chancen auf den Siegtreffer. Der gelang den Gästen aus Brück kurz vor Schluss nach einem Konter.

SV Roskow – SG Saarmund 1:2 (0:0). Tore: 0:1 F. Grigull (67.), 1:1 Büttner (71.), 1:2 Schmandke (79.). Zuschauer: 80. Die Roskower überließen den Gästen in der ersten Hälfte den Spielaufbau, es blieb allerdings bei viel Mittelfeldgeplänkel. Die Saarmunder Führung in der 67. Minute konnte von den Gastgebern umgehend ausgeglichen werden. Der eingewechselte Joker Marc Schmandke machte dann zwei Tage nach seinem Geburtstag in der Schlussphase den nicht unverdienten Auswärtssieg für die Gästeelf perfekt.

Eintracht Friesack – Stahl Brandenburg II 5:0 (1:0). Tore: 1:0 Burstyn (45.+1), 2:0 Wohlgethan (59., Foulstrafstoß), 3:0 Muth (61.), 4:0 Scheibner (79.), 5:0 Muth (82.). Zuschauer: 32. Im Kellerduell wiesen die Gastgeber aus Friesack weiter ansteigende Form nach und kamen zum deutlichen Heimsieg. Die Gastgeber dominierten von Beginn an, waren im Abschluss aber nicht konsequent genug. Erst kurz vor der Pause gelang das 1:0. Die Gäste verteidigten aufopferungsvoll, blieben im Spiel nach vorn aber harmlos. So war das 2:0 durch ein Elfmetertor praktisch schon die Spielentscheidung. Bis zum Ende baute Friesack das Ergebnis noch aus.