13. August 2019 / 18:04 Uhr

Mit Hilfe von oben? Dreifacher Quast stellt Garbsens Weichen gegen Egestorf II auf Sieg

Mit Hilfe von oben? Dreifacher Quast stellt Garbsens Weichen gegen Egestorf II auf Sieg

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Erst zur Taufe, dann zum Dreierpack: TuS Garbsens Dustin Quast war gegen Egestorf/Langreder II der Matchwinner.
Erst zur Taufe, dann zum Dreierpack: TuS Garbsens Dustin Quast war gegen Egestorf/Langreder II der Matchwinner. © Priesemann
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Erst auf einer Taufe, dann auf dem Platz in Torlaune: TuS Garbsens Dustin Quast war im Heimspiel gegen den 1.FC Germania Egestorf/Langreder II der Matchwinner seines Teams. Die aktiveren Germanen spielten zwar einen guten Ball, agierten im letzten Drittel aber viel zu umständlich.

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Manche Taufe kann offenbar Wunder wirken, selbst wenn es nicht die eigene ist. Dustin Quast kam gerade rechtzeitig von einer Taufe zum Spiel - und traf dann schier nach Belieben: Mit seinen drei Toren avancierte der Stürmer zum Matchwinner für den TuS Garbsen. „Der Sieg geht unterm Strich in Ordnung, aber es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Garbsens Trainer Martin Kummer.

Das aktivere Team in dieser Partie der Bezirksliga 3 war über die komplette erste Hälfte der Gast aus Egestorf. Die junge Truppe von Trainer Michael Wohlatz spielte einen guten Ball. Während der 1. FC jedoch im letzten Drittel zu umständlich agierte und viel zu selten den Abschluss suchte, hatte Dustin Quast auf Garbsener Seite offenbar bei der Taufe am Vormittag Zielwasser getrunken.

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 Iltens Torhüter Jan Hendrik Hoppe (links) und Altwarmbüchens Ulf Eckelt mit Sportsgeist. Zur Galerie
Nur sportlich Rivalen: Iltens Torhüter Jan Hendrik Hoppe (links) und Altwarmbüchens Ulf Eckelt mit Sportsgeist. ©
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Dribbling, Volley-Hammer, Pike: Quasts Vielseitigkeit bringt den Sieg

Bereits in der vierten Minute spielte der Angreifer leichtfüßig den letzten Mann der Germania und Keeper Ole Ronneburg aus und schloss präzise ab. Mit einem Volley-Hammer aus mehr als 25 Metern legte Quast nach (28.). „Ich wusste gar nicht, dass er so weit schießen kann“, kommentierte Kummer das Traumtor augenzwinkernd – und fügte hinzu: „Diese 2:0-Pausenführung war schmeichelhaft für uns, Egestorf hatte bis dahin mehr fürs Spiel getan.“

Spätestens das 3:0 durch Quast, dieses Mal mit der Pike in die lange Ecke, nahm den Egestorfern endgültig den Wind aus den Segeln (52.). Die Platzherren spielten nun klar überlegen auf, schlugen jedoch aus ihren weiteren guten Chancen kein Kapital mehr. „Garbsen war in der ersten Halbzeit brutal effektiv und hat letztlich verdient gewonnen“, konstatierte Wohlatz.

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