22. November 2019 / 15:30 Uhr

Mit junger Viererkette: Bei Chemie Premnitz soll in Brieselang die Null stehen

Mit junger Viererkette: Bei Chemie Premnitz soll in Brieselang die Null stehen

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Elias Große wird ein Teil der jungen Premnitzer Hintermannschaft sein. © Christoph Laak
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Landesliga Nord: Die Mannschaft von Trainer Peter Oberschmidt reist zum Havelland-Derby nach Brieselang.

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Martin Weber, Christian Freidank, Lukas Block und Kevin Stelb – die Ausfallliste der Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz liest sich wieder einmal lang. Zumal Mittelfeldspieler Martin Otto mit Knieproblemen ebenfalls auszufallen droht. Dennoch zeigt sich Trainer Peter Oberschmidt vor dem Havelland-Derby am Sonnabend beim SV Grün-Weiss Brieselang (Beginn: 14 Uhr, Fichte-Sportplatz) optimistisch: „Wir können ja dennoch eine Mannschaft auf das Feld schicken, in der jeder einzelne richtig gut Fußball spielen kann.“

Und die Chemiker haben sich vor dem so wichtigen Duell – entscheidet sich auch für den TSV, ob man sich künftig Richtung Tabellenkeller orientieren muss – wieder einmal gezielt vorbereitet. Das Abschlusstraining am Donnerstagabend wurde auf dem Kunstrasen am Rathenower Vogelgesang ausgetragen. „Konstantin Gäde ist zwar umgeknickt, sollte aber spielen können. Ansonsten war das eine gute Einheit“, erklärt Chemie-Coach Oberschmidt, der trotz des schlechten Tabellenstandes vor dem kommenden Gegner warnt.

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„Die Umstände mit dem Hin und Her um den Trainer in Brieselang spielen sicherlich eine Rolle. Sie sind für mich aktuell schwer einzuschätzen, daher aber auch total gefährlich, zumal sie gute Spieler in ihren Reihen haben“, so der Premnitzer Trainer, der nach aktuellem Stand mit einer ganz jungen Viererkette in Brieselang antreten wird.

Mit Dominik Bradburn, Benjamin Huxol, Hans Büchner und Elias Große wird diese im Schnitt gerade einmal 21 Jahre alt sein. „Das spielt für mich aber eigentlich gar keine Rolle. Wenn die Jungs ihre Leistung bringen, bin ich mir sicher, dass wir hinten die Null stehen haben werden“, zeigt Oberschmidt großes Vertrauen. „Klar hat Brieselang den Vorteil des Kunstrasens“, findet der Premntzer Trainer, „aber wir haben bewiesen, dass wir dort gewinnen können.“

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Anfang September hatten sich die Chemiker in der 2. Runde des Landespokals mit 3:0 in Brieselang durchgesetzt und dabei einmal mehr die eigene Auswärtsstärke unter Beweis gestellt. Bisher hat der TSV auf fremdem Geläuf noch keine Niederlage einstecken müssen. Und genau daraus zieht der TSV-Coach auch Selbstvertrauen.

„Wir wollen uns in Brieselang die verlorenen Punkte aus dem Neustadt-Spiel zurückholen. Und ich bin mir sicher, dass wir das mit einer konzentrierten Leistung auch schaffen können. Die Jungs dürfen Fehler machen. Denn wir sind ja auch immer noch ein bisschen am experimentieren, wie wir spielen wollen. Wichtig wird aber sein, dass die Abfolge unserer eigenen Fehler nicht mehr so kurz ist“, erklärt Peter Oberschmidt.

In Bildern: Chemie Premnitz unterliegt Schwarz-Rot Neustadt mit 0:2.

Die Gastgeber (in Grün) fanden nie so richtig ins Spiel und wirkten oft ideenlos. Zur Galerie
Die Gastgeber (in Grün) fanden nie so richtig ins Spiel und wirkten oft ideenlos. © Christoph Laak
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