08. November 2019 / 18:22 Uhr

Mit K.o.! Wojcicki will beim kommenden Fight seine WM-Ambitionen untermauern

Mit K.o.! Wojcicki will beim kommenden Fight seine WM-Ambitionen untermauern

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Sieg im vergangenen Fight: Patrick Wojcicki (r.) hat sich im April in Wolfsburg gegen den Argentinier Marcelo Fabian Caceres durchgesetzt.
Sieg im vergangenen Fight: Patrick Wojcicki (r.) hat sich im April in Wolfsburg gegen den Argentinier Marcelo Fabian Caceres durchgesetzt. © Sebastian Bisch
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Das Wichtigste ist, dass das Ergebnis stimmt. Im Fall von Patrick Wojcicki wäre das am Samstag in der Hamburger „Kuppel“ ein Sieg gegen den Polen Robert Swierzbinski, schließlich will der Wolfsburger seine WM-Ambitionen untermauern. Doch der Mittelgewichtler aus dem Sauerland-Boxstall hätte nichts dagegen, wenn der Kampf nicht über die vollen acht Runden ginge.

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„Wenn ich mal Weltmeister werde, weil ich jeden Kampf nach Punkten gewonnen habe, ändert das ja nichts am Titel“, sagt Wojcicki – und hat natürlich Recht. Der 28-Jährige weiß aber, dass sein Metier auch von der Show lebt, vom Entertainment, spektakuläre K.o. inklusive. „Für die Zuschauer ist das immer gut, sie wollen das sehen.“

Die Bilanz des Wolfsburgers ist durchaus imposant, 13 seiner 14 Kämpfe hat er gewonnen (ein Unentschieden). Der letzte K.o.-Erfolg liegt allerdings schon eine Weile zurück, am 14. Oktober 2016 bezwang er Turgay Uzun vorzeitig. „Es wäre schön, das mal wieder hinzubekommen“, räumt Wojcicki ein.

Profiboxen: Patrick Wojcicki gegen Marcelo Fabian Caceres. Zur Galerie
Profiboxen: Patrick Wojcicki gegen Marcelo Fabian Caceres. © Sebastian Bisch
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Sein Trainer sieht’s genauso. „Auch wenn man es nicht erzwingen kann, wir wollen einen K.o.“, betont Antonino Spatola. Anschauungsunterricht gab’s am letzten Wochenende vom Mexikaner Canelo Alvarez, der sich mit seinem Sieg gegen den Russen Sergei Kowaljow schon in vier unterschiedlichen Gewichtsklassen den WM-Titel sicherte. „Alvarez hat den K.o. in der elften Runde geschafft“, so Spatola, „man muss schnell sein und den kleinsten Fehler des Gegners ausnutzen.“

Die Marschroute gegen den 37-jährigen Swierzbinski steht. „Der Pole kennt nur den Vorwärtsgang, boxt über die Außenbahn. Patrick soll ihn stoppen, indem er immer durch die Mitte geht“, erklärt der Coach, warnt aber: „Swierzbinski ist mutig, hat schon gegen drei Weltmeister gekämpft.“ Das lockt Wojcicki nicht aus der Reserve. Sein trockener Konter: „Es hätte mich mehr beeindruckt, wenn er gegen die Jungs auch gewonnen hätte.“

Das ZDF überträgt zwar die Universum-Boxgala am Samstag in Hamburg-Bahrenfeld, Bilder vom Wojcicki-Kampf werden aber nicht zu sehen sein, weil das Duell vor Übertragungsbeginn stattfindet. Ab 21.20 Uhr bietet der Sender einen Livestream an, ab 0.25 Uhr steigt dann das TV ein.

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