25. November 2019 / 14:51 Uhr

"Mit offenen Armen empfangen": Pfohl ist bei den Grizzlys wieder zu Hause

"Mit offenen Armen empfangen": Pfohl ist bei den Grizzlys wieder zu Hause

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Da ist er wieder: Fabio Pfohl (r.) stand nach seiner Rückkehr zu den Grizzlys erstmals auf dem Eis, mit Felix Brückmann (l.) war auch ein alter Bekannter dabei. © Roland Hermstein
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In der vergangenen Woche wurde seine Rückkehr bekannt, nun stand Fabio Pfohl erstmals wieder im Trainings-Trikot der Grizzlys Wolfsburg auf dem Eis. Der 24-Jährige ist nach eineinhalb Jahren bei den Kölner Haien wieder da - und freut sich auf seinen neuen, alten Arbeitsplatz beim Eishockey-Erstligisten.

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"Ich habe meine erste richtige DEL-Saison hier gespielt, meine Frau hier kennengelernt - sie arbeitet hier, wir haben hier unseren Lebensmittelpunkt. Ich sehe Wolfsburg als mein Zuhause, bin ja fast schon mehr Niedersachse als Bayer", erklärte Pfohl nach seiner ersten Trainings-Session. Die Einheit war freiwillig, zusätzlich standen Maxi Adam, Jan Nijenhuis und Valentin Busch auf dem Eis - und mit Goalie Felix Brückmann einer der alten Mitspieler Pfohls. Torwart-Trainer Ilari Näckel leitete die Übung.

Es habe ein wenig gedauert, bis die Rückkehr an die Aller fix war. "Von null auf hundert geht es ja nicht so schnell. Ich kann mich nur bei den Haien bedanken, dass es vernünftig auseinandergegangen ist. Und Charly Fliegauf hat mich mit offenen Armen empfangen." Genau wie die Teamkollegen. Pfohl: "Sprüche habe ich keine bekommen, aber es hat sich jeder gefreut, egal, ob die neuen Kollegen oder die, die ich schon kannte. Das war schön zu sehen."

Seinen alten Platz in der Kabine hat Pfohl nicht wiederbekommen ."Da wurde ich an der kurzen Leine geführt und sitze neben Furchi", sagt der Linksschütze und lacht. Mit Kapitän Sebastian Furchner verstehe er sich aber gut, "genau wie mit den anderen deutschen Jungs oder Brent Aubin oder Jeff Likens, die ich ja auch noch kenne. Ich bin im Sommer oft hier gewesen und wir haben gemeinsam Fußball gespielt. Es ist einfach nur schön, die Jungs wieder um sich herum zu haben."

Fabio Pfohl trainierte erstmals nach seiner Rückkehr mit den Grizzlys. Zur Galerie
Fabio Pfohl trainierte erstmals nach seiner Rückkehr mit den Grizzlys. ©
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Bei aller Freude über die Rückkehr betont der 229-fache DEL-Spieler aber auch: "Ich kann über die anderthalb Jahre in Köln nichts Schlechtes sagen. Die Jungs dort sind auch super, keine Frage." Nun gilt die Aufmerksamkeit aber wieder den Grizzlys. "Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir bestmöglich abschneiden", verspricht der gebürtige Waldkraiburger. Er möchte "Kreativität, Kampfgeist und den unbedingten Willen zu gewinnen" mitbringen.

In Köln war er ausschließlich als Center aufgelaufen, bei den Grizzlys "hoffe ich es auch. Aber am Anfang ist es mir relativ egal, wo mich der Coach reinschmeißt - nur vielleicht nicht unbedingt in Torwart-Klamotten", so Pfohl schmunzelnd. Vielleicht klappt's mit dem Comeback ja schon beim Heimspiel am Donnerstag (19.30 Uhr) gegen die Adler Mannheim. Zuletzt war Pfohl krank, "ich habe drei Wochen lang nicht auf dem Eis trainiert, war höchstens mal joggen", so der Stürmer. "Bisher sagt mir mein Körper aber, dass alles okay ist. Morgen werde ich mit der Mannschaft trainieren - dann müssen die Coaches entscheiden."

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