23. November 2021 / 15:30 Uhr

Mit Wadenbeinbruch in die Winterpause: Rötgesbüttels Neumann freut sich über "coole Geste" seiner Mitspieler

Mit Wadenbeinbruch in die Winterpause: Rötgesbüttels Neumann freut sich über "coole Geste" seiner Mitspieler

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Coole Geste: Die Teamkollegen des verletzten Max Neumann schickten nach dem 4:3-Sieg gegen den MTV Wasbüttel ihre Genesungswünsche ins Krankenhaus an ihre Nummer zehn. 
"Coole Geste": Die Teamkollegen des verletzten Max Neumann schickten nach dem 4:3-Sieg gegen den MTV Wasbüttel ihre Genesungswünsche ins Krankenhaus an ihre Nummer zehn.  © Foto: Privat
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Im letzten Spiel vor der Winterpause erlitt Rötgesbüttels Max Neumann einen Wadenbeinbruch. Operiert werden muss er nicht, zum Rückrunden-Auftakt möchte er wieder auf dem Platz stehen.

Beim 4:3-Sieg des VfL Rötgesbüttel gegen den MTV Wasbüttel in Gifhorns 1. Kreisklasse D avancierte Max Neumann mit zwei Toren und einer Vorlage zum Matchwinner. Die Partie endete für Rötgesbüttels Nummer 10 allerdings im Krankenhaus, in der letzten Spielminute grätschte der Torhüter der Gastgeber an der Mittellinie in Neumann, der den Ball an ihm vorbei legen wollte, dabei brach sein Wadenbein. Sechs Wochen darf Neumann nicht gehen, er bekommt Schmerzmittel, es gehe ihm den Umständen entsprechend aber gut, wie er sagt. Glück im Unglück: Der VfL-Angreifer musste nicht operiert werden.

Dass seine Mitspieler nach der Partie ein Foto aus der Kabine mit seiner Rückennummer hochhielten und ihre besten Genesungswünsche zum Ausdruck brachten, „war eine coole Geste“, so Neumann. Die Partie in Wasbüttel war die letzte für den VfL in diesem Jahr, nach der Winterpause möchte Neumann zum Auftakt der Rückwunde im April wieder dabei sein. „Das hoffe ich doch, dass es klappt.“ Spartenleiter Mike Padschewa, der selbst nicht beim Spiel anwesend war, ist froh, dass Neumann nicht operiert werden muss. Dem gegnerischen Torhüter macht er keinen Vorwurf. „Wir haben ein super Verhältnis zu Wasbüttel, was passiert ist, ist passiert, das lässt sich nicht ändern.“ Er hoffe, dass es für Neumann gesundheitlich schnell wieder bergauf geht, auch aufgrund seiner zuletzt starken Leistungen auf dem Platz. „Er war gerade richtig gut drauf, wir können froh sein, dass wir jetzt die lange Winterpause haben.“

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Neumann absolviert eine Ausbildung zum Pflege-Assistenten, ist im zweiten Lehrjahr. Probleme mit seinem Arbeitgeber bekommt er nicht, er traf auf Verständnis. Allerdings kann er die geplanten zwei Tage in der Woche nicht arbeiten und muss die verpassten Stunden nachholen, sobald dies wieder möglich ist. Die drei Tage Unterricht in der Berufsschule pro Woche kann er dagegen wahrnehmen.