11. Februar 2019 / 08:32 Uhr

Mittweida ist für Geithain zwei Nummern zu groß

Mittweida ist für Geithain zwei Nummern zu groß

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Pegaus Sebastian Plechinger (l.) im Zweikampf mit dem Markleeberger Billy Laue.
Pegaus Sebastian Plechinger (l.) im Zweikampf mit dem Markleeberger Billy Laue. © Thomas Kube
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Acht Gegentore kassierten die Alemannen gegen den klar überlegenen Landesliga-Club. Auch für den TuS Pegau gab es im Test gegen den TSV 1886 Markkleeberg nichts zu holen.

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Borna.Vor allem die regionalen Kreisoberligisten drücken in Sachen Fußball-Testspiele inzwischen mächtig auf die Tube, denn der Wiederbeginn der Punktekämpfe naht mittlerweile mit Riesenschritten.

Für den momentanen Tabellen-Dreizehnten FSV Alemannia Geithain war der zweite Konkurrent im Rahmen der Vorbereitung auf die zweite Halbserie allerdings nicht nur bezüglich der Leistungsklasse, sondern auch vom Verlauf der Begegnung her zwei Nummern zu groß. Gegen den Landesliga-Aufsteiger und derzeitigen Rang-Fünfzehnten SV Germania Mittweida kassierten die Gelb-Schwarzen am Samstag Nachmittag eine deutliche 1:8 (0:4)-Niederlage. Eine reichliche halbe Stunde lang konnte der Gastgeber das Ergebnis zunächst in Grenzen halten, denn in dieser Phase traf nur Christoph Antal für die Mittelsachsen ins Schwarze (24.). Mit dem blitzschnellen Hattrick von Kevin Frieden brachen dann aber noch vor dem Seitenwechsel alle Dämme (37., 38., 41.). In der Halbzeit sowie kurz darauf kamen bei den Gästen insgesamt sechs neue Spieler aufs Feld, was hinsichtlich ihrer Überlegenheit allerdings keinen Abbruch zur Folge hatte. Selbst das einzige Tor für die mit lediglich zwei Ersatzspielern angetretenen Geithainer erzielten die Germanen.

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Markus Pietsch lenkte das Leder unglücklich ins eigene von Keeper Maik Ebersbach (wechselte in der Winterpause vom Regionalligisten FSV Budissa Bautzen an den Schwanenteich) gehütete Gehäuse (59.). Mannschaftskamerad Silvio Grötzsch machte den Lapsus jedoch umgehend wett und stellte den alten Abstand her (60.). Philipp Rauthe konnte wenig später für das Team von Trainer Uwe Schneider (war von 1991 bis 1993, von 1995 bis 1997 sowie von 2001 bis 2003 Coach Alemannias) den Vorsprung gegen einen nun hoffnungslos überforderten Gegner weiter ausbauen (72.). Schließlich revanchierte sich Markus Pietsch für sein Selbsttor mit einem Doppelpack und machte damit auf dem Kunstrasen am Freibad das Endergebnis perfekt (76., 90.). Beim Mittweidaer Kantersieg fungierte Jan Keidel vom SV Aufbau Waldheim als Unparteiischer.

Enttäuschung für Pegau

Nicht ganz so böse wie die Geithainer erwischte es deren Staffel-Kontrahenten TuS Pegau bei seinem Auftritt auf dem Kunstrasen in Groitzsch.

Wobei für die Blau-Gelben das 0:3 (0:3) gegen den TSV 1886 Markkleeberg zweifellos dennoch ein enttäuschendes Resultat darstellt. Die nominell höherklassigen Elsterstädter (als Neuling aktuell Zwölfter in ihrer Liga) schlugen an der Schletterstraße gegen den Dritten der Leipziger Stadtklasse (entspricht der Kreisliga A) bereits im ersten Durchgang die falsche Richtung ein. Das von Marco Hurt (als Marco Mühlner früherer Trainer in Rötha und Böhlen) betreute Team von der Möncherei hatte durch den Treffer von Robert Straube einen Auftakt nach Maß (2.).

Bruno Hoffmann schoss die Gäste mit seinem Treffer unübersehbar auf den Erfolgsweg (19.), bevor Toni Egert unmittelbar vor der Pause schon die Vorentscheidung besorgte (43.). Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Marco Bretschneider (SV Groitzsch) gelang es den Pegauern nicht mehr, das Blatt zu wenden. Coach Marcus Wolf hat mit seinen Schützlingen also noch einen gehöriger Berg Arbeit vor sich, um für die Rückrunde gerüstet zu sein.

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