22. Mai 2019 / 19:59 Uhr

Mkhitaryan-Absage für Europa-League-Finale in Baku: Arsenal will sich beschweren

Mkhitaryan-Absage für Europa-League-Finale in Baku: Arsenal will sich beschweren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Henrikh Mkhitaryan reist mit dem FC Arsenal nicht zum Europa-League-Finale nach Baku. Arsenal kündigte nun eine offizielle Beschwerde an.
Henrikh Mkhitaryan reist mit dem FC Arsenal nicht zum Europa-League-Finale nach Baku. Arsenal kündigte nun eine offizielle Beschwerde an. © Getty Images
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Aus Sicherheitsgründen verzichtet der armenische Arsenal-Star und Ex-BVB-Spieler Henrikh Mkhitaryan auf die Reise zum Europa-League-Finale in der kommenden Woche in Baku gegen den FC Chelsea. Arsenal will sich bei der UEFA nun offiziell beschweren. Der Verband der Fußballverbände Aserbaidschans spricht von einer "bedauerlichen Entscheidung".

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Nach dem Verzicht von Henrikh Mkhitaryan auf das Finale der Europa League will sich sein Arbeitgeber FC Arsenal bei der UEFA in einem offiziellen Gespräch über die Wahl von Baku als Final-Austragungsort beschweren. Das kündigte Arsenal-Geschäftsführer Vinai Venkatesham an. „Nach dem Finale werden wir uns auch persönlich mit ihnen (der UEFA) zusammensetzen und klarmachen, wie inakzeptabel das ist, und dass das weder Arsenal noch jemand anderem wieder passieren darf“, hatte Venkatesham bei einer Fußball-Tagung der Financial Times in London gesagt.

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Arsenal-Geschäftsführer über Mkhitaryan-Absage: "Mir fehlen die Worte"

Venkatesham, der das Amt beim englischen Premier-League-Klub im vergangenen Jahr übernommen hatte, betonte, der Verein habe seine Bedenken zunächst schriftlich beim Europäischen Fußballverband (UEFA) klar kommuniziert, werde es dabei aber nicht belassen.

Mehr zur Mkhitaryan-Absage

Mkhitaryan hatte seine Teilnahme am Finale gegen den FC Chelsea am 29. Mai wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. „Mir fehlen die Worte“, sagte Venkatesham. „Wir glauben nicht, dass er reisen kann, und das ist außerordentlich traurig.“

Aserbaidschan-Verband bedauert Mkhitaryan-Entscheidung

Hintergrund der Absage Mkhitaryans sind politische Spannungen zwischen seinem Heimatland Armenien und Aserbaidschan. Der 30 Jahre alte Ex-Dortmunder hatte deshalb schon früher Europa-League-Spiele verpasst.

Am Mittwochmorgen reagierte der Verband der Fußballverbände Aserbaidschans auf die Mkhitaryan-Entscheidung: "Obwohl wir selbstverständlich die persönliche Entscheidung, nicht zu reisen, respektieren, möchten wir daran erinnern, dass Aserbaidschan als Gastland der UEFA alle notwendigen Garantien gegeben hat, um die persönliche Sicherheit von Herrn Mkhitaryan zu gewährleisten", heißt es in einer Stellungnahme. "Es gibt überhaupt keinen Grund, die Ernsthaftigkeit dieser von Aserbaidschan gegebenen Garantien in Frage zu stellen."

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