26. Juni 2021 / 15:26 Uhr

Mobiles Flutlicht oder Umzug? Chemie Leipzig will für Regionalliga-Lizenz "Geld in die Hand nehmen"

Mobiles Flutlicht oder Umzug? Chemie Leipzig will für Regionalliga-Lizenz "Geld in die Hand nehmen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alfred-Kunze-Sportpark von der  BSG Chemie Leipzig - Regionalliga Nordost
Aktuell entspricht der Alfred-Kunze-Sportpark nicht den Regionalliga-Vorgaben. © PICTURE POINT
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Um die Bedingungen für die Regionalliga-Lizenz zu erfüllen, prüft Chemie Leipzig verschiedene Optionen. Ziehen die Leutzscher in ein anderes Stadion um? Auch eine mobile Flutlichtanlage im Alfred-Kunze-Sportpark  wäre eine Option.

Leipzig. Regionalligist BSG Chemie Leipzig darf künftig nur in einem Stadion mit einer Flutlichtanlage spielen. Das hat das Präsidium des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) zur Bedingung gemacht, um dem Club die Zulassung für die Saison 2021/2022 zu erteilen. Die Leipziger müssen dem Verband bis zum 20. Juli ein entsprechendes Stadion benennen.

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Der Alfred-Kunze-Sportpark, Heimspielstätte der BSG Chemie, besitzt kein Flutlicht. Bislang konnten die Leipziger ihre Spiele dort nur mit einer Ausnahmegenehmigung austragen. Die Genehmigung wurde vom NOFV nicht verlängert. Um die Zulassung für die kommende Saison zu erhalten, prüft der Verein mehrere Optionen. Neben einem Umzug in ein anderes Stadion werde auch über den Aufbau einer mobilen Flutlichtanlage im Alfred-Kunze-Sportpark nachgedacht.

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„Wir müssen jetzt mit der Situation leben und Geld in die Hand nehmen. Eine andere Chance haben wir ja nicht“, sagte Leipzigs Vereinsvorsitzender Frank Kühne dem MDR. Der Bau einer festen Flutlichtanlage gestaltet sich für den Club als schwierig, da die Stadt Leipzig Eigentümer des Alfred-Kunze-Sportparks ist und die Arena zwischen einem Naturschutzgebiet und einem Wohngebiet liegt.

Sebastian Wutzler, dpa

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