03. Juli 2022 / 18:44 Uhr

Modeste "brennt", weitere Abgänge möglich: Köln-Chef Kessler gibt Transfer-Update beim FC

Modeste "brennt", weitere Abgänge möglich: Köln-Chef Kessler gibt Transfer-Update beim FC

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Laut Köln-Lizenzspielerchef Thomas Kessler (kleines Bild) bleibt Anthony Modeste beim 1. FC Köln.
Laut Köln-Lizenzspielerchef Thomas Kessler (kleines Bild) bleibt Anthony Modeste beim 1. FC Köln. © IMAGO/Herbert Bucco (2, Montage)
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Der Topstürmer bleibt an Bord: Der 1. FC Köln geht mit Anthony Modeste in die kommende Saison. Laut Lizenzspieler Thomas Kessler ist der Franzose trotz auslaufenden Vertrags topmotiviert. Dafür könnte es zu weiteren Abgängen kommen.

Thomas Kessler rechnet beim Bundesligisten 1. FC Köln mit weiteren Abgängen. Bis Ende August "wird noch Bewegung auf dem Transfermarkt entstehen", sagte der Leiter der Kölner Lizenzspielerabteilung im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger (Montagsausgabe). "Im Laufe der Vorbereitung wird sicher der eine oder andere registrieren, dass er hier vermutlich auf wenig Spielzeit kommen wird, und dann wird er sicher das Gespräch mit uns suchen", meinte der 36-Jährige. Die Kölner haben bisher nur durch den Verkauf von Salih Özcan an Borussia Dortmund etwa fünf Millionen Euro eingenommen.

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Kessler, zehn Jahre Ersatzkeeper beim FC, geht aber davon aus, dass Torjäger Anthony Modeste bleiben wird: "Tony ist in einem super Zustand aus dem Urlaub zurückgekehrt und brennt auf die neue Saison. So sieht kein Spieler aus, der mit gemischten Gefühlen in die Saison geht." Der Vertrag des Top-Stürmers, der in der vergangenen Bundesliga-Spielzeit 20 Tore schoss, wurde bisher noch nicht verlängert.

Dass sich Geschichte wiederholt und der Conference-League-Teilnehmer 1. FC Köln wie am Ende der bis dato letzten Europacup-Saison 2017/18 abstiegt, glaubt Kessler nicht: "Tragende Säulen unseres Kaders sind verletzungsbedingt langfristig ausgefallen, mit Anthony Modeste hatte uns unsere Torgarantie verlassen", erinnert sich Kessler. "Wir haben nie die Balance gefunden zwischen den Festtagen unter der Woche im Europapokal, die wir uns zuvor erarbeitet hatten." Heute wisse man den sportlichen Erfolg richtig einzuordnen.

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