02. Juni 2020 / 08:47 Uhr

Nach Sancho, McKennie & Co: Auch Köln-Profi Anthony Modeste mit Floyd-Protest gegen Rassismus

Nach Sancho, McKennie & Co: Auch Köln-Profi Anthony Modeste mit Floyd-Protest gegen Rassismus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Anthony Modeste mit einer Jubelgeste nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:3 gegen RB Leipzig.
Anthony Modeste mit einer Jubelgeste nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:3 gegen RB Leipzig. © Sebastian El Saqqa/ firosportphoto/POOL
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Am Montagabend hat auch Anthony Modeste vom 1. FC Köln nach seinem Treffer bei der Niederlage gegen RB Leipzig ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Zuvor hatten wegen des gewaltsamen Tods von George Floyd in den USA bereits andere Bundesliga-Profis mit Protestaktionen für Aufsehen gesorgt. 

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Anthony Modeste vom 1. FC Köln hat sich mit einem Torjubel den Protesten zum Tod des Afroamerikaners George Floyd und gegen Rassismus angeschlossen. Der französische Stürmer zeigte nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:3 gegen RB Leipzig in der Fußball-Bundesligapartie am Montagabend demonstrativ seine helle Innenseite der rechten Hand und die dunkle Außenseite der linken Hand nebeneinander. Auf Instagram schrieb er zu einem Foto dieser Szene: „#noracism#strongertogether#justiceforgeorgefloyd“ (#keinRassismus#gemeinsamstärker#GerechtigkeitfürGeorgeFloyd). Sein Verein wertete dies als "klares Signal“ des 32-Jährigen.

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Am vergangenen Spieltag hatten durch verschiedene Aktionen und Gesten auch die Profis Jadon Sancho und Achraf Hakimi von Borussia Dortmund sowie Weston McKennie vom FC Schalke 04 und Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach auf dem Rasen gegen den gewaltsamen Tod von Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA protestiert.

Fortsetzung oder Abbruch: So ist der Stand in den internationalen Topligen

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DFB prüft Sanktionen gegen Floyd-Proteste

DFB-Präsident Fritz Keller hatte Verständnis und "großen Respekt“ dafür geäußert. "Ob und welche Sanktionen die Solidaritätsbekundungen der Spieler nach sich ziehen werden, muss der DFB-Kontrollausschuss klären“, hieß es vom Deutschen Fußball-Bund weiter. Es solle festgestellt werden, "ob das Spiel und das Spielfeld der richtige Ort für diese Handlungen sind“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch. In den DFB-Regeln heißt es unter anderem, dass die Spieler keine Unterwäsche mit „politischen, religiösen oder persönlichen Slogans“ zeigen dürfen. Auf diese Weise hatten die beiden Dortmunder Profis ihren Protest ausgedrückt.