17. Juni 2021 / 16:27 Uhr

Modus für 3. Liga noch offen - Hannovers Teams steigen locker wieder ein

Modus für 3. Liga noch offen - Hannovers Teams steigen locker wieder ein

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
HSV-Trainer Robin John will seine Mannschaft langsam an die Belastung gewöhnen - über den Modus der 3. Liga will er nicht spekulieren.
HSV-Trainer Robin John will seine Mannschaft langsam an die Belastung gewöhnen - über den Modus der 3. Liga will er nicht spekulieren. © Debbie Jayne Kinsey
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Es sind noch einige Fragen offen, bevor Hannovers Handball-Drittligisten in die neue Saison starten. Nicht nur der Starttermin steht noch nicht ganz fest, sondern vor allem der Modus ist noch offen. Die hannoverschen Teams sind nach langer Pause locker ins Training gestartet.

Während die Handballer des TuS Vinnhorst nach einer äußerst kräftezehrenden Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga die verdiente Pause genießen, haben die anderen hannoverschen Drittligisten wieder das Training aufgenommen.

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Der Beginn der Saison 2021/22 soll am Wochenende des 28./29. August oder des 3./4. September erfolgen. Offen ist der Modus. Eine Entscheidung wird im Juni nicht mehr fallen, zumal noch fraglich ist, wie die drei Absteiger aus der 2. Liga heißen. Da bis auf Hessen alle Landesverbände einen Aufsteiger melden, könnten sich bald 84 Mannschaften in der 3. Liga tummeln. Die sollen vermutlich auf sechs oder acht Staffeln aufgeteilt werden.

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HSV-Trainer John will Pensum langsam steigern

„Es wird viel spekuliert, aber daran beteilige ich mich nicht“, sagt Robin John, Trainer des HSV Hannover. Zu Beginn der Woche durften seine Spieler wieder den Ball in die Hand nehmen. „Man sieht, dass wir lange nicht mehr gespielt haben“, gibt John zu. Erst mal hat aber die Arbeit an athletischen Inhalten Vorrang, zumal endlich wieder im Fitnessstudio trainiert werden darf.

John will das Pensum langsam steigern und hat für das Wochenende die erste Doppeleinheit angesetzt. Acht Testspiele hat der HSV terminiert. Los geht es am 4. Juli beim Oberligisten SG Börde. Am 9. Juli kommt es zum Duell mit der TSV Burgdorf II. Ob Fans dabei sein dürfen, ist noch unklar.

Burgwedel mit Rückkehrer Czens

Bereits seit 25. Mai befindet sich Handball Hannover Burgwedel (zunächst bis zum 1. Juli) in einer ersten lockeren Vorbereitungsphase, nachdem die Spieler zuvor seit Beginn des Lockdowns im November nur individuell trainiert hatten. „Wir gehen es vorsichtig an, um die Jungs wieder heranzuführen“, betont Spielertrainer Marius Kas­te­ning.

Nach einer kurzen Pause wird es ab 12. Juli ernst. Christopher Czens, der vom Lehrter SV auf die Ramhorst zurückkehrte, ist nach Kreuzbandriss dann noch nicht fit, fiebert aber schon seinem Comeback entgegen. „Die Chance, hier in der 3. Liga zu spielen, wollte ich mir nicht nehmen lassen“, erklärt der 28-jährige Abwehrspezialist. Kastening hofft bis Juli auf weitere Verstärkung. Er sucht noch einen Linkshänder.


Vinnhorsts Wendland wurde operiert

Vinnhorsts Torhüter Mustafa Wendland hat nach seiner schweren Knieverletzung, die er am 30. Mai in Oppenweiler erlitten hatte, am Dienstag das Friederikenstift verlassen. Ob außer der acht Zentimeter langen Fraktur am Schienbeinkopf auch die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist noch offen. Die notwendige MRT-Untersuchung erfolgt vermutlich erst Montag. „Ich bin aber optimistisch“, sagt Wendland.

Aufstiegsspiel für Großenheidorn

Möglicherweise gibt es bald einen weiteren Drittligisten aus der Region. Der MTV Großenheidorn bestreitet am Samstag (20 Uhr) sein erstes Spiel der Aufstiegsrunde gegen den TV Bissendorf/Holte. Beide Klubs streiten mit dem VfL Fredenbeck um zwei freie Plätze. Beim Public Viewing hinter der Halle dürfen 500 Fans dabei sein.