09. November 2018 / 22:33 Uhr

Mohamed Nasef macht den Deckel drauf

Mohamed Nasef macht den Deckel drauf

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Vaas
Alles richtig gemacht: Der VfL Bückeburg II um Trainer Christian Vaas gewinnt gegen den TuS SW Enzen mit 3:1. © uk
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In der Bezirksliga dämpft der VfL Bückeburg II die Hoffnungen des TuS SW Enzen

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Der Fußball-Bezirksligist VfL Bückeburg II hat das wichtige Kellerduell gegen den Tabellenletzten TuS SW Enzen mit 3:1 gewonnen. Die Gäste hatten sich die Niederlage durch eine schlechte Anfangsphase selbst zuzuschreiben. Mit dem VfL setzte sich das clevere Team durch.

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Die kampfstarken Bückeburger legten in guten ersten 20 Spielminuten den Grundstein für den Erfolg. Bjarne Struckmeier brachte einen Eckball in den Strafraum, Tim Buchwald ging mit dem Kopf zum Ball, die Verlängerung landete bei Jan-Eike Raschke, der sträflich frei keine Mühe hatte, den Ball per Kopf über die Linie zu bugsieren (8.).

Wenige Sekunden später brachte VfL-Keeper Sören Raschke Leon Horstmann zu Fall, aber die Pfeife von Schiedsrichter Dario Köhne blieb stumm. Die Bückeburger liefen die Enzer früh an, sorgten für Verunsicherung im Spielaufbau. Laurids Schölzel spielte kurz hinter der Mittellinie in der eigenen Hälfte einen Ball auf Patric Pluta, Fabio Battaglia spritzte dazwischen und vollendete das anschließende Solo mit dem 2:0 (18.). "Wir hatten uns deutlich mehr vorgenommen, dann führen zwei individuelle Fehler zum 2:0 für den VfL und wir verschenken das Spiel", sagte SWE-Coach Fabian Stapel.

Die Gäste ließen sich aber nicht hängen, übernahmen die Initiative, auch, weil der VfL seine offensiven Bemühungen einstellte. Einen Schuss von Renke Mücke ließ Raschke abprallen, den zweiten Versuch von Kevin Wöbbeking kratzte Lennart Versick von der Linie (22.). Zwei Schüsse von Wöbbeking vereitelte Rascke. Dann luchste Horstmann Raschke im Strafraum den Ball ab, aber statt auf das leere Tor zu schießen, ließ sich der Angreifer abdrängen (35.). In der 40. Spielminute wurden die Enzer Bemühungen belohnt: Ein langer Ball sprang Alexander Kummert an die Hand, diesmal zeigte Köhne auf den Punkt. Pluta ließ verwandelte zum Anschlusstreffer (40.). Raschke verhinderte gegen Wöbbeking den verdienten Ausgleich (43.). "Sie haben ihre Chancen nicht genutzt, wir haben uns nach dem 2:0 zu sicher gefühlt", meinte VfL-Trainer Christian Vaas.

Nach der Pause nahmen die Bückeburger wieder am Spiel teil, machten die Außenbahnen dicht und hielten die Gäste weitgehend vom Tor fern. Als Kahlert einen Kopfball aus Nahdistanz über das Tor setzte, hatten auch die Enzer ihr Pulver verschossen (67.). Mohamed Nasef machte in der 90. Spielminute den Deckel drauf – 3:1. "Es war dann scher, die Balnce zu finden, um weiterhin stabil zu sein und Druck nach vorne zu entwickeln", meinte Stapel. VfL-Coach Vaas war mehr als zufrieden: "Wir haben taktisch - mit zwei Stürmern - alles richtig gemacht und nach der Pause wieder disziplinierter gespielt. Den Enzern gingen dann die Ideen aus. Der Sieg ist verdient", meinte Vaas.

VfL: S. Raschke, Kummert, Heine, J.-E. Raschke, Voß (46. Schmalkoch, Häberli (77. Nasef), Benecke, Struckmeier, L. Versick, Buchwald (72. Werner), Battaglia.

SWE: Schaper, Blume, Schölzel, Pluta, Kolb, R. Mücke, Kahlert (85. Schröder), Buhr, Thiemann, Horstmann (46. Zeckel), Wöbbeking.