27. Oktober 2017 / 16:18 Uhr

SV Mölbis will gegen Neukirchen wieder Grund zur Freude haben

SV Mölbis will gegen Neukirchen wieder Grund zur Freude haben

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
 Eine Szene aus dem Kreispokalspiel der Mölbiser gegen Tresenwald Machern: Torschütze Veit Schröder (links) wird von Kollege Pascal Engelhardt beglückwünscht. Am Ende der Partie heißt es dennoch 1:5.
 Eine Szene aus dem Kreispokalspiel der Mölbiser gegen Tresenwald Machern: Torschütze Veit Schröder (links) wird von Kollege Pascal Engelhardt beglückwünscht. Am Ende der Partie heißt es dennoch 1:5. © Andreas Döring
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Kreisliga A (West): Tabellenführer Borna II/Eula spielt gegen Groitzsch, TuS Pegau muss gegen Thierbach ran, Einheit Frohburg II erwartet den FSV Kitzscher.

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Leipziger Land. Kurz vor Halloween stellt sich in der Kreisliga die spannende Frage, wer wem das Fürchten lehrt. Gelegenheit dazu besteht reichlich, denn das Wochenende bietet ein volles Programm. Am 8. Spieltag der Kreisliga Staffel A (West) treten am Sonnabend um 14 Uhr (Ende der Sommerzeit!) Mölbis (10.) und Neukirchen (3.) als erstes auf die Bühne. Die Germanen brauchen dringend Punkte, um dem Tabellenkeller zu entfliehen. Sie bauen daher auf den Heimvorteil, welcher ihnen schon manch positive Überraschung bescherte. Um die Favoritenrolle kommt Fortuna dennoch nicht herum. Kommen die Rot-Weißen mit ihr klar?

Am Sonntag um 14 Uhr befindet sich Spitzenreiter Borna/Eula (1.) gegen Groitzsch (6.) in einer ähnlichen Situation. Die Hausherren werden auf dem Kesselshainer Sportgelände einen Teufel tun, den Gegner zu unterschätzen. Weil dieser mit Sicherheit über sich hinauswachsen und den Klassenprimus ins Stolpern bringen will. Nachbar Pegau (2.) drückt den Schusterstädtern die Daumen, dass es klappt. Weil die Blau-Gelben in dem Fall erneut die Chance hätten, die Führung im Klassement zu übernehmen. Doch die Hürde Thierbach (9.) wird zur selben Zeit nicht leicht zu überspringen sein. Der TSV 59 ist auf seinem kleinen Platz bekanntlich immer mit Vorsicht zu genießen. Auch vor der Partie Frohburg II (8.) gegen Kitzscher (5.) ist der Ausgang nur schwer voraus zu sagen. Wenn die junge Garde der Einheit-Reserve ins Laufen kommt, ist alles möglich. Aber aufgepasst – der FSV ist in dieser Saison bisher gut drauf und möchte den Trend fortsetzen.

Derweil steht Schlusslicht Frankenhain (11.) im Aufsteiger-Duell mit Auligk (4.) vor einer Nagelprobe. Olympia muss schleunigst den Nachweis erbringen, eine Etage höher mithalten zu können. Damit die Felle nicht beizeiten davon schwimmen. Demgegenüber liebäugelt Germania damit, sich in oberen Gefilden fest zu krallen. Kohren-Sahlis (7.) schaut diesmal nur zu.

In der Kreisliga Staffel A (Nord) gastiert Bad Lausick/Hainichen (4.) in Runde 8 am Sonnabend um 14 Uhr in Hohburg (7.). Die SG sollte in der Lage sein, beim HSV ihr Konto aufzustocken. Die jüngsten Eindrücke sprechen zweifellos für diese Prognose.

Der 9. Spieltag der Kreisliga Staffel B (West) startet auch am Sonnabend um 14 Uhr mit dem Derby Lobstädt (9.) gegen Rötha (4.). Nach Abwägung aller Fakten spricht vieles für die Gartenstädter. Allerdings passieren gerade in solcher Art von Nachbarschafts-Duellen mitunter die komischsten Sachen. Durchaus als sogenanntes Spitzenspiel kann das Aufeinandertreffen von Narsdorf/Breitenborn (3.) und Flößberg (1.) bezeichnet werden, welches am Sonntag um 14 Uhr steigt. Die Einheimischen möchten beweisen, dass sie am Anfang einer neuen Ära stehen. Da kommt der Tabellenführer gerade recht. Wobei die Kicker von der „Alm“ allen Grund haben, mit breiter Brust anzureisen.

Zeitgleich befinden sich die Tabellennachbarn Serbitz-Thräna (6.) und Gnandstein II (5.) am Scheideweg. Darf man sich im Klassement künftig nach oben orientieren oder muss in naher Zukunft eher nach unten geschaut werden. Gerade die Eintracht sollte gewisse Ansprüche haben. Doch die Burgherren wollen keinen Knick in ihrer positiven Formkurve zulassen. Ebenso alles offen erscheint, wenn Schlusslicht Elstertrebnitz/Pegau II (11.) und Neukirchen II (7.) auf dem SVE-Sportplatz die Klingen kreuzen. Die rote Laterne wurmt den um eine Reaktion bemühten Gastgeber. Fortuna möchte sich allerdings nicht überrumpeln lassen. Schließlich nimmt Kohren-Sahlis II (8.) gegen Otterwisch II (2.) die Position des Außenseiters ein.