14. Oktober 2019 / 10:30 Uhr

Mölkau bezwingt Nachbar Engelsdorf 2:1 - MoGoNo und Rotation 1950 trennen sich torlos

Mölkau bezwingt Nachbar Engelsdorf 2:1 - MoGoNo und Rotation 1950 trennen sich torlos

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © Imago/Claus Bergmann
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Der SG Olympia reicht ein 2:2 bei der Reserve des VfB Zwenkau, um an Stadtliga-Spitze zu ziehen. Der LSC 1901 stürzt durch ein 3:2 den bisherigen Tabellenführer aus Lindenau. Im Duell der Reserveteams setzt sich die BSG Chemie mit 3:2 bei Lipsia Eutritzsch durch. 

Leipzig. "Das Spiel hat von der Spannung gelebt, ansonsten waren es zerfahren“, bekannte der Mölkauer SV-Trainer Benjamin Heinecke nach dem 2:1-Heimsieg seiner Mannen gegen Nachbar Lok Engelsdorf. Dessen Coach Andreas Kühne widersprach ihm nicht und sagte: „Das war mehr Kampf und Krampf als Fußball. Anfangs waren wir mental nicht auf dem Platz. In der zweiten Halbzeit haben wir uns an unser Konzept gehalten, aber dann wieder den Faden verloren.“

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Die anfängliche „Abwesenheit“ der Gäste nutzte Hendrik Barth in der dritten Minute zum 1:0, nachdem er einen Langpass von Toni Tänzer aufgenommen hatte. „Leider fiel dann nach der Pause das 1:1 folgerichtig, weil wir zu passiv waren“, monierte Heinecke. So konnte Nico Arnold über die linke Seite ein Solo starten und einschießen (68.). Aber die Mölkauer schlugen zurück, wieder war es Barth, diesmal verwertetet er einen Rückpass von Denis Mizich (83.). Bei diesem 2:1 blieb es.

Der SV Lindenau musste die Tabellenführung nach einer 2:3-Niederlage beim zuletzt Drittletzten Leipziger SC abgegeben. Die SG Olympia zog hauchdünn wieder nach vorn, obwohl sie bei der Reserve des VfB Zwenkau über ein 2:2 nicht hinauskam. Der neue Spitzenreiter hat aber ein Spiel weniger ausgetragen als die Verfolger. Zu denen gehört auch der mit den beiden Ersten punktgleiche LSV Südwest, der eventuelle Panitzscher Ambitionen im direkten Aufeinandertreffen in Panitzsch erst einmal zügelte. Der LSV gewann dank zweier früher Tore von Maximilian Wunderlich 2:1.

Hinter dem Führungstrio hat sich die Schkeuditzer Eintracht platziert, da sie ihren vorwöchigen 0:1-Patzer gegen Mölkau nun mit dem gleichen Resultat bei Eintracht Süd wieder ausbügelte. Das goldene Tor für die Gäste markierte allerdings ein Akteur der anderen Eintracht, Florian Schneider fabrizierte ein Eigentor. Nennt man Künstlerpech und vergeht auch wieder.

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Der SSV Stötteritz ärgerte Gastgeber TuS Leutzsch mit einem 4:2 an der Rietschelstraße. Dadurch ist der Aufsteiger jetzt Fünfter. Torlos ging die Partie in Gohlis zwischen MoGoNo und Nachbar Rotation II zu Ende. Fünf Tore gab es hingegen in Eutritzsch, wo Chemies Reserve die von Lipsia 3:2 bezwang.

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