15. Februar 2021 / 11:23 Uhr

Sevilla-Sportdirektor Monchi: Champions-League-Aus gegen den BVB wäre "kein Reinfall"

Sevilla-Sportdirektor Monchi: Champions-League-Aus gegen den BVB wäre "kein Reinfall"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Sportdirektor Monchi vom FC Sevilla sieht Borussia Dortmund im Champions-League-Achtelfinale gegen seinen Klub offenbar in der Favoritenrolle.
Sportdirektor Monchi vom FC Sevilla sieht Borussia Dortmund im Champions-League-Achtelfinale gegen seinen Klub offenbar in der Favoritenrolle. © IMAGO/Uwe Kraft/Marca (Montage)
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Sportdirektor Monchi vom FC Sevilla hat angedeutet, dass er Borussia Dortmund trotz der aktuellen Krise im Champions-League-Achtelfinale gegen seinen Klub leicht favorisiert sieht. Im "Kicker" sagte Monchi, ein Aus gegen den BVB wäre für die Spanier "kein Reinfall".

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Sportdirektor Monchi vom FC Sevilla sieht Borussia Dortmund trotz der aktuell schwächeren Leistungen und Ergebnisse des Bundesligisten im Achtelfinale der Champions League gegen seinen Klub offenbar leicht in der Favoritenrolle. "Ein Ausscheiden gegen Dortmund ist natürlich drin. Ich würde aber sagen, es wäre nur eine kleine Enttäuschung, kein Reinfall", sagte Monchi in einem Interview dem Kicker. Er ergänzte: "Wir sind uns unserer guten Chancen bewusst, ohne dass wir gleich abheben." Monchi verwies auf den "guten Namen" des BVB in Europa. "Ein Ausscheiden gegen die Borussia im Achtelfinale kann daher für uns nie eine wirkliche Katastrophe sein", betonte er.

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Beide Mannschaften bestreiten an diesem Mittwoch (21 Uhr, DAZN) zunächst das Hinspiel in Sevilla. Am 9. März (21 Uhr, Sky) steigt das Rückspiel in Dortmund. Über die Aussichten der Andalusier auf das Weiterkommen sagte Monchi: "Die Chancen stehen 50 zu 50. Dass Dortmund im Rückspiel seine Fans nicht als Unterstützung hat, kann uns vielleicht helfen. Aber auch uns werden unsere heißblütigen Anhänger im Hinspiel fehlen." Wegen der Coronavirus-Pandemie werden beide Begegnungen ohne Zuschauer im Stadion ausgetragen.

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Sevilla gilt vor allem als Spezialist für die Europa League bzw. deren Vorgänger UEFA-Cup. Beide Wettbewerbe gewannen die Südspanier seit 2006 insgesamt sechs Mal (Rekord), zwischen 2014 und 2016 gar dreimal in Folge. In der Königsklasse wartet der Klub dagegen noch auf den großen Durchbruch. Der BVB indes war in den vergangenen zehn Jahren zwar beinahe Stammgast in der K.o.-Runde der Champions League, kommt in dieser Saison aber vor allem in der Bundesliga schwer in die Gänge. Auch unter dem neuen Trainer Edin Terzic, der bis Mitte Dezember als Assistent von Ex-Coach Lucien Favre fungiert hatte und zunächst bis Saisonende in der Verantwortung steht, ist eine nachhaltige Trendwende bislang ausgeblieben. Experten wie Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hatten den Westfalen daher zuletzt eine erneute Trainerdiskussion nahegelegt.