21. November 2018 / 11:21 Uhr

DFL bestätigt: Montagsspiele der Bundesliga werden wieder abgeschafft

DFL bestätigt: Montagsspiele der Bundesliga werden wieder abgeschafft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In Mainz gab es Proteste gegen das Montagsspiel.
In Mainz gab es Proteste gegen das Montagsspiel. © dpa/imago
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Die Klubs der Bundesliga haben sich darauf geeinigt, die Montagsspiele der Bundesliga wieder abzuschaffen. Das hat die Deutsche-Fußball Liga (DFL) inzwischen bestätigt.

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In der Fußball-Bundesliga soll es von der Saison 2021/22 an nicht mehr die ungeliebten Montagsspiele geben. Die Klubs haben sich für eine Abschaffung ausgesprochen und wollen damit einen Dauerstreit mit der Fanszene beenden. Das bestätigte die DFL am Mittwochnachmittag. Zuerst hatte die dpa darüber berichtet. Künftig sollen mehr Begegnungen am Sonntag ausgetragen werden. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wollte sich dazu am Mittwoch vorerst nicht äußern.

Diese Montagsspiele gab es bis 2018 in der Fußball-Bundesliga:

30. März 1964, 1. FC Saarbrücken – Borussia Dortmund 2:1: In der Premierensaison wurde der Ostermontag für Nachholspiele frei gehalten. Das erste von vieren an diesem Tag stieg in Saarbrücken (Anpfiff 14.30 Uhr), wo das Schlusslicht vor 18.000 Zuschauern seinen ersten Heimsieg in der Bundesliga feierte. Das erste Montagstor schoss aber der Dortmunder Lothar Emmerich (Foto). Zur Galerie
30. März 1964, 1. FC Saarbrücken – Borussia Dortmund 2:1: In der Premierensaison wurde der Ostermontag für Nachholspiele frei gehalten. Das erste von vieren an diesem Tag stieg in Saarbrücken (Anpfiff 14.30 Uhr), wo das Schlusslicht vor 18.000 Zuschauern seinen ersten Heimsieg in der Bundesliga feierte. Das erste Montagstor schoss aber der Dortmunder Lothar Emmerich (Foto). © Muras
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So viele Montagsspiele sieht der TV-Vertrag vor

Der bis zum 30. Juni 2021 gültige Fernsehvertrags enthält fünf Montagabend-Begegnungen pro Saison. Dieser Verpflichtung wollen die 18 Vereine auch bis dahin nachkommen, zumal sie dem Fernsehvertrag zugestimmt hatten. Die DFL hatte die veränderte Stimmungslage zuletzt bei zwei Versammlungen der Erst- und Zweitliga-Vertreter abgeklopft. Offen sind weiterhin die Anstoßzeiten der 2. Liga. Der TV-Vertrag bringt dem Profifußball von 2017/2018 bis 2020/2021 insgesamt 4,64 Milliarden Euro.

Am Dienstag hatte die Fanszene einen bundesweiten Stimmungsboykott und Protest-Aktionen gegen Spiele unter der Woche für den 13. Spieltag angekündigt. In der Erklärung, die von vielen Ultra-Gruppen unterstützt wird, heißt es: „Diese Entwicklung darf von uns Fans nicht hingenommen werden, denn nur wir können mit geschlossenem und starken Protest diesem Trend entgegenwirken! Im Sinne eines Fußballs für die Fans und nicht eines des finanziellen Profits.“

Fans protestieren seit langem gegen Montagsspiele

Viele Fans protestieren seit langem gegen arbeitnehmerunfreundliche Spiele unter der Woche. Bereits Ende September hatten Zuschauer in den ersten drei Ligen mit einem Stimmungsverzicht ihren Unmut über die ihrer Meinung nach wachsende Kluft zwischen Anhängern, Vereinen und Verbänden sowie die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball ausgedrückt. Der 13. Spieltag findet vom 30. November bis zum 3. Dezember statt. Erstmals in dieser Runde gibt es dann in der höchsten deutschen Spielklasse mit dem Duell des 1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen auch wieder ein Montagsspiel.

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