13. Oktober 2020 / 09:50 Uhr

Mörtitz schlägt Belgern, ESV Delitzsch II verliert gegen Mockrehna

Mörtitz schlägt Belgern, ESV Delitzsch II verliert gegen Mockrehna

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Etwas mehr Begeisterung bitte: Der Mörtitzer Maximilian Nebel (Mitte) wird nach seinem Tor zum 1:0 beglückwünscht.
Etwas mehr Begeisterung bitte: Der Mörtitzer Maximilian Nebel (Mitte) wird nach seinem Tor zum 1:0 beglückwünscht. © Thomas Jentzsch
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Omar schießt Mörtitz gegen Nordsachsenligist Belgern ins Viertelfinale. Mockrehnas Wedehase knipst die ESV-Reserve raus.

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Nordsachsen. Wieder einmal hat sich der LSV Mörtitz als Pokalschreck erwiesen und eliminierte am Sonntag Nordsachsenligist Belgern in der Verlängerung. Der letzte Viertelfinal-Teilnehmer wird am 18. November zwischen Naundorf und Wermsdorf ausgespielt. Die Blau-Weißen gewannen ihren Nachholer bei Elbaue Torgau 3:0.

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LSV MörtitzSV Roland Belgern 2:1 n.V. (1:0, 1:1). Der Mörtitzer Weg erinnert an das Jahr 2019, als die Mannschaft auf dem Weg ins Endspiel mehrere Nordsachsenligisten ausschaltete. 2020/21 ist Belgern bereits der Zweite nach Zwochau, dem der LSV den Garaus macht. Nach einer Viertelstunde brachte Maximilian Nebel mit einem verwandelten Elfmeter die Überraschung auf den Weg. Die geriet ins Wanken, als Toni Storm egalisierte. Die Verlängerung musste her. Und hier erwies sich die Einwechslung von Kaed Omar als Glücksgriff. Nur wenige Minuten stand der Joker auf dem Platz, da markierte er das 2:1 (95.). Den Rest schaukelte die Mannschaft über die Zeit.

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FV Bad DübenSV Süptitz 3:1 (1:1). Sebastian von Gahlen schoss die Hausherren mit einem Dreierpack (3., 85., 90.) in die nächste Runde. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Matti Geissler (45.) war für Süptitz zu wenig.

FSV BeilrodeSV Spröda 2:1 (2:0). Im einzigen Duell zweier Kreisligisten netzten Thomas Frieslich (24.) und Marco Kunze (40.) für Beilrode. Christian Schubert verkürzte (74.). Doch statt des Ausgleichs holte sich Spröda noch eine rote Karte ab (87.).

ESV Delitzsch IIFrisch-Auf Doberschütz Mockrehna 2:4 (0:1). Spielerisch ward nicht viel geboten im Stadion der Eisenbahner, dafür fielen reichlich Tore. Der doppelte Rocky Wedehase ließ zunächst Frisch-Auf jubeln (41., 71.). Doch die Hausherren bewiesen Moral und kamen dank Max Wegner (75.) und Arno Josef Busch (82.) zum Ausgleich. Die Gäste freilich hatten die kaltschnäuzigeren Angreifer. Florian Walther (85, Elfmeter) und nochmals Wedehase (89.) besiegelten das Aus der ESV-Reserve.

Dreifachtorschütze Rocky Wedehase (rechts) ist in Delitzsch nicht aufzuhalten.
Dreifachtorschütze Rocky Wedehase (rechts) ist in Delitzsch nicht aufzuhalten. © Thomas Jentzsch

Hartenfels Torgau IIConcordia Schenkenberg 6:0 (3:0). Schwacher Auftritt der Concorden, auch wenn die Torgauer alle Möglichkeiten ausschöpften, um U23-Spieler ihrer Landesklasse-Mannschaft einzusetzen. Mit drei Toren binnen vier Minuten sorgten Eric Fromm (36.), Michalis Michalari (38.) und Birk Spinn (40.) für klare Verhältnisse. Direkt nach Wiederbeginn legten Arne Leutnitz (46.) und Spinn nach (48.). Erneut Spinn machte das halbe Dutzend und damit das Schenkenberger Debakel perfekt (67).

Concordia Schenkenberg IIFSV Oschatz 2:3 (0:1). Ein ganz anderes Gesicht zeigte dagegen die Concordia-Reserve. Das Kreisklasse-Team schnupperte gegen die zwei Etagen weiter oben eingestuften Gäste an einer Sensation. Dabei lag Schenkenberg nach Toren von Peter Gärtner (25., 52.) und Jan Röhner (65.) bereits 0:3 zurück. Doch ein Doppelpack von Marcus Linde (70., 78.) weckte Hoffnungen auf die Verlängerung. Doch der FSV fing sich wieder und brachte den Sieg über die Zeit.

SpG Strelln/Schöna/RöcknitzTSV Schildau 0:2 (0:0). Auch die Kombination ließ sich den Zwei-Klassen-Unterschied kaum anmerken. Aber 120 Sekunden reichten Schildau, um mit Treffern von Matthias Seifert (53.) und Sebastian Fabritius (55.) die nächste Runde klarzumachen.

Die nächste Runde wird am 20. November gespielt. Ein Termin für die Auslosung derselben steht noch nicht fest.