10. April 2019 / 18:43 Uhr

Motorsport: Scharfer Start für Marvin Kirchhöfer in Monza

Motorsport: Scharfer Start für Marvin Kirchhöfer in Monza

Kerstin Förster
Leipziger Volkszeitung
Ende April startet Marvin Kirchhöfer mit seinem Teamkollegen Markus Pommer in Oschersleben in das ADAC GT Masters. 
Ende April startet Marvin Kirchhöfer mit seinem Teamkollegen Markus Pommer in Oschersleben in das ADAC GT Masters.  © Christian Modla
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Der 24-jährige Leipziger freut sich auf das Drei-Stunden-Spektakel auf dem italienischen Traditionskurs. Zudem startet Ende April das ADAC GT Masters in Oschersleben. 

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Leipzig. Vom Spaß-Termin auf der Leipziger Radrennbahn über einen erfolgreichen Test in Oschersleben geht es für R-Motorsport-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24) weiter nach Monza. Auf dem italienischen Traditionskurs werden am Wochenende beim 3-Stunden-Spektakel die ersten Saisonsieger in der Blancpain-Serie gekürt.

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„Ich bin sehr positiv gestimmt und freue mich, im europäischen Feld mit staken Marken unterwegs zu sein“, sagte Kirchhöfer vor dem heißen Saisonstart im Aston Martin Vantage AMR GT3 . Mit seinen beiden Teamkollegen Jake Dennis (23/England) und Nicki Thiim (29/Dänemark) soll ein vielversprechender Einstand gelingen.

Bereits zum Jahresauftakt hatte „MK“ den Turbo in Australien gezündet. Bei Saunatemperaturen belegte er mit den Cockpitkollegen Dennis und Matthieu Vaxiviere (24) den zweiten Platz. „Das war das bisher härteste Rennen. Wer es gut zwei Stunden bei 64 Grad im Auto aushält, der ist für alles gewappnet“, meinte der Leipziger, der die dritte Saison im GT-Sport unterwegs ist.

Nach Monza ist vor Oschersleben, wo vom 26. bis 28. April das ADAC GT Masters seinen Saisonstart feiert. Beim Test sprangen für Kirchhöfer und dem Neuen an seiner Seite, Markus Pommer, eine Bestzeit heraus. In der Liga der Supersportwagen mischte die Corvette C7 GT3-R (600 PS) munter mit. Spitze fuhr der Audi R8 LMS von Ricardo Feller und Dries Vanthoor. Auf dem fünften Gesamtrang bei der Generalprobe, bei der teilweise bis zu 19 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde lagen, beeindruckte mit Fabian Vettel (Team HTP) ein weiterer GT-Masters-Rookie. Zusammen mit Philip Ellis pilotierte der jüngere Bruder von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel den schnellsten Mercedes-AMG.