07. Juni 2019 / 11:33 Uhr

Motorsport: Toni Finsterbusch aus Hohenossig startet in Oschersleben

Motorsport: Toni Finsterbusch aus Hohenossig startet in Oschersleben

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Toni Finsterbusch beim Rennen der Superstock 1000 zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring
Toni Finsterbusch beim Rennen der Superstock 1000 zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring © Privat
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Am Sonnabend und Sonntag finden in der Motorsport Arena Oschersleben aktuelle Rennen zur internationalen Deutschen Meisterschaft in der Klasse „Superbike 100“ statt.

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Hohenossig/Oschersleben. Der frühe Vogel gibt Vollgas: Bereits seit Mittwoch treiben sich Toni Finsterbusch aus Hohenossig und seine Spießgesellen vom Team Suzuki Mayer in der Motorsport Arena Oschersleben herum. Ziel der Unternehmung: (Mindestens) ein Podestplatz bei den Läufen zur Internationalen Deutschen Meisterschaft in der Klasse Superbike 100, die am Samstag um 14.20 Uhr und 17.10 Uhr ausgetragen werden.

Der vergleichsweise frühe Aufbruch kommt nicht von ungefähr. Bereits am Donnerstag fanden zwei Trainingseinheiten und die erste Quali-Runde statt. Am Freitag, 12.30 Uhr, folgt das finale Qualifying. Und trotz wettermäßiger Unbilden zwischen Hitze, Sturm und Regengüssen blieb Finsterbusch standhaft, überzeugte als Vierter nach dem ersten Training. „Es passt schon ganz gut. Ich bin positiv gestimmt, auch wenn wir noch schneller werden müssen“, fasste der 25-Jährige gestern seine Eindrücke zusammen.

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Doch ob es endlich reicht, um die BMW-Dominanz zu brechen? Teamchef Thomas Mayer wäre jedenfalls schon mit etwas kleineren Brötchen zufrieden: „Der vierte Platz sollte es nicht wieder werden“, sagte er mit Blick auf das Ergebnis zum Saisonauftakt auf dem Lausitzring Mitte Mai. Finsterbusch nahm lieber die erfreulichen Erkenntnisse des Brandenburger Wochenendes noch einmal genau unter die Lupe. „Wir können darauf aufbauen, sind nicht so weit weg von der Spitze. Aber natürlich ist jede Strecke anders, deswegen müssen wir möglichst schnell ein gutes Setup finden.“ Und das schien – siehe Training – recht gut zu funktionieren.

Übrigens sind die IDM-Läufe in Oschersleben eingebettet in die „German Speedweek“, deren Höhepunkt das Acht-Stunden-Rennen zur Langstrecken-Weltmeisterschaft am Sonntag ist. Nicht zuletzt wegen dieses engen Terminplans sind die frühen Vollgasvögel Finsterbusch und Co. bereits seit Mittwoch zugegen.