26. Januar 2022 / 23:33 Uhr

Vertragsverlängerung gefährdet? So reagiert BVB-Chef Kehl auf die Warnung des Moukoko-Beraters

Vertragsverlängerung gefährdet? So reagiert BVB-Chef Kehl auf die Warnung des Moukoko-Beraters

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl spricht über die Zukunft von Talent Youssoufa Moukoko.
BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl spricht über die Zukunft von Talent Youssoufa Moukoko. © IMAGO/ULMER Pressebildagentur
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Youssoufa Moukoko ist das große Sturm-Talent von Borussia Dortmund. Laut seinem Berater ist es aber keinesfalls sicher, dass der deutsche U21-Nationalspieler auch Borusse bleibt. Nun hat sich BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl via "Bild" geäußert.

Die Ansage seines Beraters war klar: Es ist nicht sicher, ob Stürmer-Talent Youssoufa Moukoko seinen bis Sommer 2023 laufenden Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert: "Es ist kein Selbstgänger", warnte Patrick Williams den BVB am Dienstag via Bild. Gleichzeitig kritisierte er die Einsatzzeiten des U21-Nationalspielers. Nun hat sich mit Sebastian Kehl ein BVB-Verantwortlicher zur Causa Moukoko geäußert. Der Lizenzspielerchef der Dortmunder, der Michael Zorc zur kommenden Saison als Sportdirektor ablösen wird, mahnt die Moukoko-Seite zur Diskretion.

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Kehl erklärte gegenüber der Bild zunächst, dass Moukoko seit Sommer wegen "diverser Verletzungen leider selten für längere Zeit zur Verfügung" gestanden habe und daher auch selten zum Einsatz gekommen sei. "Das ändert an unserer hohen Wertschätzung nichts, wir befinden uns auch längst im Austausch mit ihm und seinem Berater", teilte der BVB-Chef mit und tadelte gleichzeitig die Moukoko-Seite. "Allerdings ziehen wir es vor, die Dinge vertraulich miteinander zu besprechen."

Moukoko-Berater macht Druck auf BVB: "Haben Top-Klubs auf dem Zettel"

Moukoko hatte in den Jugend-Mannschaften Tore wie am Fließband geschossen und nur einen Tag nach seinem 16. Geburtstag erstmals für die Profis in der Bundesliga gespielt. Seitdem ist er der jüngste Liga-Spieler der Geschichte. Doch seitdem stagniert auch die Entwicklung des heute 17-Jährigen. In der Bundesliga kam Moukoko in dieser Saison bei sechs Einwechslungen und einer Auswechslung erst in sieben Partien zu Kurzeinsätzen. Allerdings stand er zuletzt aufgrund diverser Verletzungen häufig nicht zur Verfügung. So hatte er vor seinem Comeback am 18. Januar im Pokalspiel beim FC St. Pauli monatelang wegen eines Muskelfaserrisses pausiert.

Und trotzdem sollen sich laut Berater Williams Topklubs aus England und Spanien bei Moukoko schon in Stellung gebracht haben: "Natürlich haben viele Vereine Interesse an Youssoufa, das ist ja kein Geheimnis. Sein Vertragsende im Sommer 2023 rückt näher, das haben die Top-Klubs auf dem Zettel", machte der Berater Druck auf die Dortmunder.