05. Oktober 2022 / 20:57 Uhr

Moukoko statt Modeste: So begründet BVB-Trainer Terzic den Startelf-Wechsel gegen Sevilla

Moukoko statt Modeste: So begründet BVB-Trainer Terzic den Startelf-Wechsel gegen Sevilla

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Edin Terzic setzt am Mittwoch auf Youssoufa Moukoko statt auf Anthony Modeste.
Edin Terzic setzt am Mittwoch auf Youssoufa Moukoko statt auf Anthony Modeste. © Getty Images/IMAGO/Kirchner-Media (Montage)
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Gegen den FC Sevilla setzt Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund im Sturm auf Youssoufa Moukoko statt auf Anthony Modeste. Vor der Partie begründete der Trainer die Entscheidung – und verteidigte den zuletzt glücklosen Sommer-Neuzugang Modeste.

Youssoufa Moukoko rückt in die Startformation, Anthony Modeste ist erst einmal nur noch Ersatz. Vor dem Champions-League-Gruppenspiel beim FC Sevilla hat Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund auf die Tor-Krise bei Modeste reagiert und Youngster Moukoko für den Franzosen gebracht. Nachdem Modeste seit sechs Spielen auf seinen zweiten Treffer im BVB-Trikot wartet, könnte man einen Wechsel in der Stürmer-Rangordnung vermuten. Doch gegen diesen Eindruck wehrt sich Terzic: "Egal wie ich aufstelle – es geht ja immer nur um die Spieler, die ich nicht aufstelle", klagte der Coach vor dem Spiel am DAZN-Mikrofon.

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Moukokos Hereinnahme sei vor allem dem "engen Terminkalender" geschuldet, so Terzic: "Wir haben gesagt: Wir müssen rotieren, wir wollen auch rotieren. Heute startet Youssoufa. Und wir sind uns sicher, dass er heute eine gute Leistung zeigen wird", sagte er und erklärte mit Blick auf Modeste: "Wir haben Tony heute nicht von Beginn an auf dem Platz, aber wir haben ihn auf der Bank als Option. Um ihn entweder neben Youssoufa zu stellen oder hinterher vielleicht für Youssoufa zu bringen, wenn der Gegner etwas müde wird. Das ist dann vielleicht auch ein bisschen leichter für Tony als zuletzt in den letzten Wochen." Man werde in den kommenden Wochen beide Stürmer brauchen.

Modeste spiele eine große Rolle in seinen Planungen, verriet Terzic: "Tony ist nicht gekommen, um acht Spiele in der Bundesliga zu spielen und nochmal zwei in der Champions League. Sondern er ist mit uns, wir mit ihm die ganze Saison. Wir brauchen ihn, genau wie wir heute Youssoufa brauchen", so der Trainer.

Gegen Sevilla brauche man indes im Vergleich zum 2:3 gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga vor allem eine Steigerung bei der Konzentration: "Wir wollen alle ein Stück weiter kommen. Wir wollen uns stabilisieren, wir wollen uns verbessern." Seine Mannschaft müsse liefern. "Heute wollen wir es mit dem Anpfiff zeigen und bis zum Abpfiff nicht aufhören, egal was passiert", bekräftigte Terzic.

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