18. September 2021 / 12:47 Uhr

Niakhaté fehlt gegen Freiburg: Mainz-Trainer Svensson erklärt seinen Plan ohne den Kapitän

Niakhaté fehlt gegen Freiburg: Mainz-Trainer Svensson erklärt seinen Plan ohne den Kapitän

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Moussa Niakhate (links) fehlt Mainz 05 in den nächsten Wochen. Trainer Bo Svensson muss die Aufstellung anpassen.
Moussa Niakhate (links) fehlt Mainz 05 in den nächsten Wochen. Trainer Bo Svensson muss die Aufstellung anpassen. © Getty Images (Montage)
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Im Bundesliga-Duell zwischen dem Tabellenvierten Mainz 05 und dem Fünften SC Freiburg wird Kapitän Moussa Niakhaté fehlen. Erste Wahl als Ersatzmann könnte Alexander Hack sein. Mainz-Coach Bo Svensson blickt auf das kommende Spiel ohne seinen Kapitän.

Kapitän Moussa Niakhaté ist nicht an Bord, wenn der FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den SC Freiburg seinen Platz in der Spitzengruppe der Bundesliga verteidigen will. "Moussa mag es, in der Verantwortung zu stehen, und hat in der letzten Zeit auf mehreren Ebenen einen Schritt nach vorne gemacht", sagte 05-Trainer Bo Svensson und bedauerte, dass der französischen Innenverteidiger mit seiner spielerischen Klasse fehlen werde. "Es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass uns ein wichtiger Spieler ausfällt", sagt er.

Niakhaté wird wegen seiner am vorigen Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim erlittenen Oberschenkelverletzung sogar lange fehlen - voraussichtlich bis zu sechs Wochen. "Aber ich habe Vertrauen in die Stärke des Kaders. Jetzt ist der nächste dran", sagte der Coach. Wer das sein wird, will Svensson erst am Spieltag verraten. Vermutlich wird seine Wahl auf Alexander Hack fallen, neben Niakhaté der einzige Linksfuß unter den Innenverteidigern. Abwehrchef Stefan Bell wird die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen.

Freiburg besiegt starke Gegner

Beide Teams sind gut in die Saison gekommen, die Nullfünfer stehen mit neun Punkten einen Zähler und einen Rang vor den Breisgauern auf dem vierten Tabellenplatz. "Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die in Freiburg geleistet wird. Die Mannschaft hat trotz ihres schwierigen Auftaktprogramms acht Punkte und gegen Dortmund sowie in Stuttgart gewonnen - das zeigt, welche Klasse auf uns zukommt", sagte Svensson.

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In der Bilanz der Mainzer finden sich unter anderem die Siege gegen RB Leipzig und zuletzt in Hoffenheim, als sie nicht einen Torschuss der TSG zuließen. Svensson erwartet gegen die Freiburger eine ähnlich ausgeglichene Begegnung wie in der Rückrunde der vorigen Saison: "Wir haben 1:0 gewonnen, aber es hätte auch in die andere Richtung gehen können." Nichts anfangen kann er vor dem Duell mit dem Begriff «"Spitzenspiel". Diese Frage habe für ihn nach vier Spieltagen "keine Relevanz".

Große Auswahl in der Offensive

In der Offensive kann Svensson zwischen vier Stürmern wählen, die sich zuletzt allesamt in guter Verfassung präsentierten und die nach seiner Einschätzung auch alle miteinander kompatibel sind. Jonathan Burkardt, Karim Onisiwo, Ádám Szalai oder Neuzugang Marcus Ingvartsen. Der Däne hat sich in Hoffenheim mit dem Treffer zum 2:0 nur 78 Sekunden nach seiner Einwechslung gut eingeführt.

Von seinen Angreifern erwartet Svensson nicht nur Tore, sondern dass sie auch defensiv arbeiten. "Ob wir hoch pressen oder tief stehen, es geht immer um die Abstände. Wir können uns nicht den Luxus leisten, dass sich ein, zwei oder drei Leute aus der Defensive raushalten", erklärte er. "Unsere Art zu spielen ist für die Stürmer brutale Arbeit - aber am Ende profitieren sie auch davon."