08. Oktober 2021 / 11:53 Uhr

MSV Neuruppin in Hohenleipisch mit klarer Favoritenrolle: "Es gibt keine Ausreden"

MSV Neuruppin in Hohenleipisch mit klarer Favoritenrolle: "Es gibt keine Ausreden"

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
MSV-Trainer Henry Bloch.
Lässt gegen den unterklassigen Pokalgegner keine Ausreden gelten: MSV-Coach Henry Bloch. © Marius Böttcher/Archivbild
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AOK-Landespokal: Der Oberligist aus der Fontanestadt muss nach über dreistündiger Anreise beim abstiegsbedrohten Landesligisten VfB Hohenleipisch ran. Ein Ausscheiden wäre "nicht akzeptabel", erklärt MSV-Coach Henry Bloch.

Natürlich spricht man vor solchen Duellen immer von David gegen Goliath – aber für mich gibt es da gar keine Ausreden“, betont Henry Bloch. Der Trainer des Fußball-Oberligisten MSV Neuruppin und sein Team brechen an diesem Samstag (Anstoß 14 Uhr) schon früh auf zum Auswärtsspiel der 3. Landespokal-Runde beim Süd-Landesligisten VfB Hohenleipisch. „Ich glaube, um 9 Uhr steht auf dem Plan“, so Bloch, der die klare Favoritenrolle in der Papierform auch auf dem Rasen sehen will.

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Ein Ausscheiden gegen den Vorletzten der Landesliga Süd, der nach drei Remis aus sieben Spielen noch auf einen Punktspielsieg wartet, wäre für den MSV-Coach „nicht akzeptabel“. Schließlich gehe es zwar in erster Linie ums Weiterkommen, aber eben auch darum, sich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu holen. „Wir haben ein klares Ziel, nämlich in der Liga zu bleiben“, sagt Henry Bloch. Nach acht Partien rangieren die Fontanestädter auf dem 17. Rang der NOFV-Oberliga Nord.

In Hohenleipisch wird es vor allem darum gehen, schnell die weite Anreise aus den Kleidern zu schütteln. Über drei Stunden Fahrzeit bis an die Brandenburg-Sächsische Landesgrenze spuckt der Routenplaner aus. Diese Reise werden die MSV-Fußballer mit einem relativ schmalen Kader von 14, 15 Mann antreten, kündigt Bloch an. „Es wird Veränderungen geben. Ein, zwei Spieler haben sich diese Chance verdient.“ Auch deshalb erwartet der Trainer keinen Leistungsabfall. „Jeder will sich empfehlen. Deshalb sehe ich auch die Gefahr nicht, dass es einer locker angehen lässt oder wir überheblich auftreten.“ Der Coach rechnet mit viel Ballbesitz. „Wir müssen Lösungen finden.“

Die Gastgeber aus dem Elbe-Elster-Kreis hatten in der 2. Pokalrunde den Brandenburgligisten SV Falkensee-Finkenkrug mit 5:3 nach Elfmeterschießen eliminiert. "Da hat Hohenleipisch die Gunst der Stunde genutzt", weiß Bloch. Das soll sich nicht wiederholen. Das gilt im Übrigen auch für das Resultat des letzten Aufeinandertreffens der Clubs aus Neuruppin und Hohenleipisch. Das gewann der VfB am 12. März 2016 in der Brandenburgliga mit 1:0.