18. November 2019 / 17:18 Uhr

MSV Zossen steht im Pokal-Halbfinale

MSV Zossen steht im Pokal-Halbfinale

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Das Team des MSV Zossen freut sich über den Sieg gegen die SG Niederlehme und den damit verbundenen Einzug in Kreispokal-Halbfinale. 
Das Team des MSV Zossen freut sich über den Sieg gegen die SG Niederlehme und den damit verbundenen Einzug in Kreispokal-Halbfinale. © Stefanie Jaeger
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Kreispokal Dahme/Fläming: Team von Coach Noro Schwarz setzt sich gegen SG Niederlehme durch.

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Eine große Überraschung gab es im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals zu verzeichnen, denn dem Kreisoberligisten SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II ist es gelungen, den FC Viktoria Jüterbog (Landesklasse Ost) aus dem Wettbewerb zu schmeißen. In einem reinen Landesklasse-Duell setzte sich Gastgeber MSV Zossen noch nach einem 0:2-Rückstand gegen die SG Niederlehme durch. Das dritte Landesklasseteam vom SV Grün-Weiß Union Bestensee, das sich noch im Wettbewerb befindet, ließ beim 4:2-Erfolg beim Kreisoberligisten SV Teupitz/Groß Köris nichts anbrennen. In der Begegnung zwischen den beiden Kreisoberligisten SV Blau-Weiß Dahlewitz und der SG Schulzendorf schafften die Gastgeber den Sprung in die Runde der letzten vier Mannschaften.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II – FC Viktoria Jüterbog 3:1 (1:1): Vor 25 Zuschauern auf dem Sportplatz Wüstemarker Weg erwischten die Hausherren den deutlich besseren Start in der Partie gegen die eine Klasse höher spielenden Jüterboger. Bereits in Minute neun brachte Abwehrroutinier Gordon Burmeister die Brandenburgliga-Reserve mit 1:0 in Führung. Die Gäste benötigten nicht lange, um sich von diesem Schock zu erholen, denn neun Minuten später war es für Viktoria Angreifer Tim Haberzeth, der nach einem Konter den 1:1-Ausgleich markierte. Bis zur Pause entwickelte sich eine Partie, in der beide Mannschaften ihre Möglichkeiten hatten, weitere Tore zu erzielen.

Vier Minuten nach dem Seitenwechsel brachte Lukas Kaulbarsch die Hausherren mit 2:1 in Front. Endgültig den Sack zu machte Stürmer Marvin Soost, der zehn Minuten vor dem Abpfiff den dritten Eintracht-Treffer erzielte. „Mir hat sehr imponiert, dass mein Team kaum Möglichkeiten für die Gäste zugelassen hatte. Jeder hat für den anderen auf dem Feld gekämpft, so dass meine Jungs eine Leistung gezeigt haben, die ich so im Vorfeld nicht erwartet hatte. Von Jüterbog hatte ich schon etwas mehr erwartet. Es war aus meiner Sicht sehr schade, dass nur so wenige Zuschauer da waren“, sagte Eintracht-Coach Dirk Wedemeyer. FC-Trainer Rigo Totsche wusste nach dem Match auch die Gründe für das Pokalaus: „Ich musste heute auf vielen Positionen umstellen. Aus diesem Grund haben Leute gespielt, die sonst nicht zum Zuge kommen würden. Die Niederlage ist zwar ärgerlich, wird uns aber nicht aus der Bahn werfen.“

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SV Blau-Weiß Dahlewitz – SG Schulzendorf 5:2 (3:1): „Der Sieg gegen Schulzendorf war hoch verdient. Meine Jungs hatten das Spiel fast über die gesamte Spieldauer im Griff und einen ordentlichen Auftritt gezeigt“, sagte Blau-Weiß-Coach Dirk Kasprzak.

Einen Abstimmungsfehler zwischen Blau-Weiß-Torwart Robin Tolzin und einem Dahlewitzer Abwehrspieler nutzte Anthony Hannemann vor 55 Zuschauern gedankenschnell zum Führungstreffer für die SGS aus (15.). „Nach diesem Gegentor fing mein Team an, gut Fußball zu spielen und sich dafür auch mit etwas Zählbarem zu belohnen“, so Kasprzak weiter, der von Außen mit ansah, wie seine Mannschaft durch die Tore von Pascal Hannemann (20.), 35.) und Dennis Guschewski (24.) nach der Hälfte der Spielzeit mit 3:1 vorne lag. Nach 56 Minuten gelang Niko Sörgel der 2:3-Anschlusstreffer, doch durch die weiteren Treffer von Damian Zagrodnik (63.) und Lukas Knochel (85.) zogen die Dahlewitzer relativ locker ins Pokal-Halbfinale ein.

„Wir haben gut in die Partie rein gefunden, es dann allerdings versäumt, weiter Druck auszuüben. Aus diesem Grund geht der Sieg für Dahlewitz in Ordnung. Die Leistung des Hauptschiedsrichters war enorm schwach, da er keine Linie in seinen Entscheidungen fand und lieber Team-Offizielle mit Karten belegte“, ärgerte sich SGS-Coach Max Glawe.

Stephan Rosenberg (SG Niederlehme): "Wir sind verdient ausgeschieden"

MSV Zossen – SG Niederlehme 3:2 (1:2): Zwei frühe Treffer für die Gäste sahen die 40 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz in Dabendorf. Nach neun Minuten gelang Sebastian Groggert das 1:0 und mit einem verwandelten Strafstoß erhöhte Florian Kluwe 120 Sekunden später auf 2:0. Vor der Halbzeitpause erzielte Erik Pfarr den 1:2-Anschlusstreffer (34.). Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel markierte Domenic Engel den 2:2-Ausgleich. In der Schlussphase der Begegnung war es MSV-Stürmer Francis Muturi Kinyua, dem der viel umjubelte 3:2-Siegtreffer gelang (77.).

„Nach dem Rückstand hat meine Mannschaft riesen Moral bewiesen und sich nach einer starken Energieleistung noch mit dem Weiterkommen belohnt“, resümierte MSV-Trainer Noro Schwarz. „Wir sind am Ende verdient ausgeschieden, da wir über die gesamte Spieldauer unser Leistungsvermögen nicht auf den Platz bringen konnten“, erkannte SGN-Coach Stephan Rosenberg.

SV Teupitz/Groß Köris – SV Grün-Weiß Union Bestensee 2:4 (1:2): „Heute hat leider nicht die bessere Mannschaft gewonnen. Über das ganze Spiel gesehen waren wir das überlegene Team, ließen aber einfach zu viele Chancen liegen. Bestensee hat seine Möglichkeiten konsequent genutzt, was sehr schade für uns war. Den Sieg gegen Bestensee hätte sich meine Mannschaft verdient gehabt“, ärgerte sich SV-Coach Dennis Stiehl. „Es war für uns kein leichtes Spiel auf einem sehr schmierigen Geläuf. Wir hatten auch etwas Glück, dass der SV Teupitz/Groß Köris seine guten Chancen nicht genutzt hatte. Es war ein glücklicher Sieg, den wir erst in der Schlussphase sichern konnten. Unterm Strich zählt im Pokal aber nur das Weiterkommen und das haben wir geschafft“, freute sich Gästetrainer Thomas Niesler über das Erreichen des Pokal-Halbfinales. 

Paul Niesler (16.) und Gustav Lemke (35.) brachten die Gäste vor 70 Zuschauern mit 2:0 in Front. Fünf Minuten vor und 60 Sekunden nach der Pause kamen die Gastgeber durch die Tore von Stefan Schöne und Carl-Christopher Wucke zum 2:2-Ausgleich. Mit seinem zweiten Tor gelang Lemke das 3:2, ehe Routinier Michael Birch-Hirschfeld zwölf Minuten vor dem Schlusspfiff den vierten Treffer für den SV Grün-Weiß Union Bestensee erzielte.

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