06. Januar 2021 / 09:47 Uhr

"Eine Menge dazugelernt": Im zweiten Anlauf läuft's für Jannis Bovenschen und den MTV

"Eine Menge dazugelernt": Im zweiten Anlauf läuft's für Jannis Bovenschen und den MTV

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jannis Bovenschen trägt schon seit der D-Jugend das Blau-Weiß des MTV Engelbostel-Schulenburg.
Jannis Bovenschen trägt schon seit der D-Jugend das Blau-Weiß des MTV Engelbostel-Schulenburg. © Michael Plümer
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Der MTV Engelbostel-Schulenburg hat den Sprung in die Bezirksliga prima gemeistert, der Aufsteiger überwintert in der Staffel 4 auf Platz fünf. "Wir wussten jetzt, was auf uns zukommt, und haben eine Menge dazugelernt", sagt Jannis Bovenschen mit Blick auf den ersten Anlauf vor zwei Jahren.

Es läuft nicht für den Mellendorfer TV, punktlos steht der Neuling in der Bezirksliga 4 am Tabellenende. Jannis Bovenschen kann sich gut hineinversetzen in die missliche Lage des Mit-Aufsteiger. Eine ähnliche Situation erlebte der 21-Jährige vor zwei Jahren, als sein Team vom MTV Engelbostel-Schulenburg gleichsam nach furiosem Aufstieg, nicht wirklich Fuß fassen konnte in der höheren Spielklasse – es ging prompt wieder runter.

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„Damals haben wir uns auch schwergetan. Der Sprung in den Bezirk ist groß. Man kann nicht einfach so weiterspielen wie in der Kreisliga“, sagt er. „Wir hatten jetzt den Vorteil, dass wir wussten, was auf uns zukommt und was wir bringen müssen. Wir haben eine Menge dazugelernt und uns entwickelt“, sagt Bovenschen, der seit der D-Jugend das Trikot seines MTV trägt. Verstärkt wurde die eingespielte Formation unter anderem mit erfahrenen Spielern wie Hendrik Göhr und Marcel Rack.

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Das Mittelfeld-Ass Bovenschen ist eine feste Größe beim Langenhagener Klub, der in acht Spielen immerhin schon neun Punkte eingeheimst hat. Trainer Edis Bajrovic hält große Stücke auf den jungen Mann und hat ihn in allen Partien aufgeboten.

„Die Mannschaft ist toll und auch das Umfeld stimmt. Ich kann mir nicht vorstellen, den Verein mal wechseln zu wollen“, sagt der VW-Beschäftigte. „Und dass wir bezirksligareif sind, haben wir deutlich gezeigt. Wir spielen bislang eine absolut überzeugende Saison und unsere Punkte geholt. Das gibt uns eine Menge Selbstvertrauen. Also können wir selbstbewusst und mit breiter Brust in die Abstiegsrunde gehen.“ Wann immer diese beginnen mag.