21. Juni 2018 / 19:15 Uhr

MTV Gifhorn: Krüger und Lindner wechseln nach Gifhorn

MTV Gifhorn: Krüger und Lindner wechseln nach Gifhorn

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Sebastian Preuss, Fußball, Oberliga, MTV Gifhorn, TuS Bersenbrück
Gab den Tipp zum Lindner-Transfer: MTVer Marvin Luczkiewicz zusammen mit seinem Bruder Melvin. © Copyright by Photowerk Gifhorn
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Der Oberliga-Kader des MTV nimmt weiter Formen an: Jetzt haben Gifhorns Fußballer die ersten beiden externen Neuzugänge verpflichtet. Defensiv-Allrounder Marc Lindner kommt vom BSV Ölper, Maximilian Krüger wechselt vom bayrischen Landesligisten TSV Neuried in die Flutmulde – bei Letzterem hatte Francisco Coppi, 2. Vorsitzender des Regionalliga-Aufsteigers Lupo/Martini Wolfsburg, seine Finger im Spiel.

Beim Meister der Oberliga hatte sich Krüger nämlich bereits Mitte Mai gezeigt, zu einer Verpflichtung kam es aber nicht. „Ich habe dort zweimal mittrainiert. Ich hatte Lupo als Ziel ausgemacht, weil ich dort viele Leute kenne. Aber dann hat das Gefühl nicht so ganz gestimmt“, erklärt der Angreifer. Anders ist es jetzt beim MTV. Dort „stimmt das Gesamtpaket. Ich war letzte Woche in Gifhorn und hatte gute Gespräche mit dem Trainer. Es fühlt sich richtig an“, freut sich Krüger, der verschiedene Jugendmannschaften des VfL Wolfsburg durchlaufen hatte, ehe er über die U 19 von 1860 München nach Neuried ging. Ausschlaggebend für den erneuten Wechsel waren aber auch andere Faktoren. „Ich habe gesagt, ich möchte ein Umfeld, in dem ich die Leute kenne. Jetzt weiß ich, wo ich hinkomme“, sagt der 20-Jährige. Und dann war da noch die große Liebe. Freundin Julia ist eng mit dem VfL verbunden – sie verschlug es ebenfalls nach Bayern. Nach dem Semester folgt sie Krüger in die Heimat.

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Auch Olaf Thornagel freut sich auf den Neuen. „Es war ein Tipp von Coppi. Er wusste, dass Maximilian sowieso hier herzieht“, so der MTV-Spartenleiter. Denn das steht schon länger fest, Krüger beginnt eine Ausbildung im Autohaus Wolfsburg. Und spielerisch passe er auch ins Profil der Gifhorner. „Er ist 1,92 Meter groß, ein ähnlicher Spielertyp wie Timon Hallmann, der ja zu Lupo wechselt. Maximilian lässt sich auch gern zurückfallen und ist technisch gut“, sagt Thornagel. Und der Stürmer hat sich auch schon Ziele gesteckt: „Ich möchte viel Spielpraxis sammeln, aber mich erst mal eingewöhnen, die Leute kennenlernen und mich mit dem Verein identifizieren.“

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Darauf wird es auch zunächst bei Lindner ankommen, für dessen Transfer sich die Luczkiewicz-Brüder Marvin und Melvin starkgemacht hatten. Nach zwei Kreuzbandrissen beginnt der Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, erst mal mit dem Aufbautraining. Damit sind die Kaderplanungen aber noch nicht abgeschlossen. „Wir suchen noch einen weiteren Neuner und einen Sechser“, so Thornagel.

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Der MTV Gifhorn hatte den BV Cloppenburg zu Gast.

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MTV Gifhorn gegen den BV Cloppenburg ©

Übrigens: Die Vorbereitung startet bereits am 1. Juli. Und was nehmen sich die Gifhorner für die neue Saison vor? Thornagel: „Realistisch ist, in der Oberliga zu bleiben und sich zu etablieren. Wir wollen nicht so viel mit dem Abstieg zu tun haben.“