14. April 2019 / 22:18 Uhr

MTV Vorsfelde: Endspurt-Plan ist sofort gescheitert

MTV Vorsfelde: Endspurt-Plan ist sofort gescheitert

Jakob Schröder
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wolfsburg, Gero Gerewitz, SPORT, Handball-Oberliga, MTV Vorsfelde - MTV Braunschweig II , 02032019
Deutlich: Der MTV Vorsfelde (r.) unterlag mit 23:30 beim Lehrter SV. © Gero Gerewitz
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Das Einbiegen auf die Zielgerade der Saison hatten sich die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde anders vorgestellt. Beim Lehrter SV unterlag Vorsfelde mit 23:30 (13:15) – der TuS Vinnhorst hat derweil den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht. Vor der Begegnung hatte Trainer Daniel Heimann gesagt, sein Team wolle keines der drei verbleibenden Spiele mehr verlieren – der Plan ist sofort gescheitert.

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Vorsfelde musste wie erwartet ohne Rückraum-Ass Bert Hartfiel auskommen, doch auch mit ihm wäre es mit einem Sieg wohl nichts geworden – zu viel lief nicht wie erwünscht. Lehrte war spritziger und präziser, Vorsfelde fand in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zum eigenen Tempospiel.

Nach der Pause lief es besser, der MTV führte zwischenzeitlich sogar mit zwei Treffern, ließ sich aber von den Gastgebern wieder den Schneid abkaufen. Ein Aufbäumen in der Schlussphase blieb aus. Heimann war dementsprechend unzufrieden: „Wir haben nicht abgerufen, was wir von uns selbst gewohnt sind. Es ist uns nicht gelungen, die nötige Spannung im Spiel herzustellen, Lehre dagegen hat sehr konstant gespielt. Wir haben auch in der Höhe völlig verdient verloren.“

Handball-Oberliga: MTV Vorsfelde - TuS Vinnhorst. Zur Galerie
Handball-Oberliga: MTV Vorsfelde - TuS Vinnhorst. © Gero Gerewitz
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Den Kampfgeist wollte der Coach seiner Mannschaft nicht absprechen, doch gerade vor dem Hintergrund des bisherigen Saisonverlaufs war die Leistung eine herbe Enttäuschung: „Lehre wollte den Sieg deutlich mehr als wir. Sonst waren wir häufig das willensstärkere Team, daher wurmt mich die Niederlage ganz besonders.“

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Der TuS Vinnhorst setzte sich gegen Schaumburg-Nord mit 35:23 durch und steht somit als Aufsteiger fest, Vorsfelde kann den zweiten Tabellenplatz weiter aus eigener Kraft eintüten – aber nur, wenn die Leistungskurve in den letzten beiden Spielen wieder nach oben geht.

MTV: Krüger, Wilken – Kühlbauch (2), Herda (1), Tangermann, Thiele (1), Bock, Bangemann (3), Günther, Schilling (9), Hoffmann (5), Michael (2).

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